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Gedenktafel nahe Esch soll an den Absturz einer B-17 und Jack B. Painter erinnern

Nahe Esch soll eine Gedenktafel an ein Ereignis erinnern.
Das Ereignis gehört zum Zweiten Weltkrieg.
Die Stadt Bad Münstereifel verbindet es mit dem Schutz des Dorfes.
Die Stadt stützt diese Einschätzung auf vorliegende Recherchen.
Im Mittelpunkt steht der US-Pilot Jack B. Painter.
Jack B. Painter starb am 17. August 1943.
Er starb bei einem Flugzeugabsturz.
Er steuerte eine schwer beschädigte Boeing B-17 hinter das Dorf Esch.
Absturz nach Einsatz in Richtung Schweinfurt
Die Stadt Bad Münstereifel nannte den Ablauf.
Der Ablauf betrifft den 17. August 1943.
An diesem Tag startete ein Geschwader.
Das Geschwader gehörte zur United States Army Air Forces.
Das Geschwader startete in britischem Ridgewell.
Es flog von dort Richtung Deutschland.
Das Ziel war die Kugellagerindustrie in Schweinfurt.
Während des Einsatzes geriet das Geschwader unter Beschuss.
Der Beschuss kam aus deutscher Flugabwehr.
Eine Boeing B-17 Flying Fortress wurde dabei stark beschädigt.
Laut der Stadt war ein Absturz danach unausweichlich.
Die Besatzung traf in kurzer Zeit schwere Entscheidungen.
Laut den Recherchen warfen sie Bomben ab.
Die Bomben waren noch an Bord.
Die Stadt nennt als Ort ein Waldgebiet.
Das Waldgebiet liegt 500 Meter nordöstlich von Esch.
Die Stadt erklärte auch die Rettung einzelner Besatzungsmitglieder.
Neun von zehn Besatzungsmitgliedern retteten sich mit Fallschirmen.
Der damals 26 Jahre alte Pilot Jack B. Painter blieb an Bord.
Er lenkte die Maschine hinter das Dorf Esch.
Nahe der Straße in Richtung Hardtbrücke zerschellte das Flugzeug.
Jack B. Painter starb bei dem Absturz.
Flucht zweier Besatzungsmitglieder
Die meisten Besatzungsmitglieder gerieten laut Mitteilung in deutsche Kriegsgefangenschaft.
Zwei Besatzungsmitglieder entkamen der Gefangenschaft.
Der Copilot war Leutnant Robert E. Nelson.
Der zweite war Sergeant Raymond A. Genz.
Nelson und Genz flohen nach etwa zwölf Tagen.
Sie kamen in der Eifel durch.
Sie erreichten Luxemburg.
Dort knüpften sie Kontakt zu luxemburgisch-französischen Untergrundzellen.
Die Angaben nennen als weitere Station Longvy.
Die Flucht führte weiter über Paris.
Sie führte weiter über Clermont.
Sie führte weiter über Toulouse.
Danach ging es über Lourdes.
Dann ging es nach Barcelona.
Von Barcelona führten die Angaben über Madrid nach Gibraltar.
Von Gibraltar wurden Nelson und Genz nach Großbritannien geflogen.
Sie trafen dort im November 1943 ein.
Nach heutigem Forschungsstand gelang damit die erste erfolgreiche Flucht.
Die Flucht betraf US-amerikanische Soldaten aus deutschem Gebiet.
Für die Flucht erhielt Nelson die Auszeichnung „Silver Star“.
Auch Genz wurde mit dem „Silver Star“ ausgezeichnet.
Nach Angaben der Stadt wurden Nelson und Genz nach Washington D.C. beordert.
Dort sollten sie über ihre Erfahrungen berichten.
Die Stadt sagte, der Vorfall sei dadurch dokumentiert.
Das Dokumentieren war nach Ansicht der Stadt vergleichsweise detailliert.
Forschungen aus der Region
Die Stadt führt die genaue Rekonstruktion vor allem auf Klaus Fass zurück.
Klaus Fass wertete zahlreiche schriftliche Quellen aus.
Klaus Fass nutzte auch Zeugenaussagen für die Recherchen.
Norbert Liebing unterstützte die Arbeiten.
Die Unterstützung betraf unter anderem die Festlegung der Absturzstelle.
Norbert Liebing half auch beim topografischen Nachweis.
Der Nachweis betraf den Bombenabwurf.
Zu den Zeitzeugen gehört laut den Angaben Hubert Ginster.
Ginster war mit seinem Vater bei Feldarbeiten beschäftigt.
Er arbeitete den Angaben zufolge auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Er beobachtete den Absturz aus etwa 70 Metern Entfernung.
Seine Beobachtung floss in die Forschungen ein.
Erinnerung vor Ort geplant
Ein Teil der abgestürzten Maschine wird bis heute in Esch aufbewahrt.
Der Gegenstand ist ein Paddel aus dem Wrack.
Der Großvater von Klaus Burggraf nahm das Paddel damals an sich.
Das Paddel ist heute noch im Besitz von Klaus Burggraf.
Nach Angaben der Stadt sollen die Ereignisse künftig sichtbar sein.
Das soll am Ort des Geschehens passieren.
Der Stadtrat beschloss im Mai eine Gedenktafel.
Die Initiative kam von Klaus Fass.
Die Gedenktafel soll nahe der Absturzstelle aufgestellt werden.
Nach derzeitiger Planung erfolgt die Aufstellung voraussichtlich 2027.
Beisetzung und spätere Umbettung
Jack B. Painter wurde zwei Tage nach seinem Tod beigesetzt.
Die Beisetzung erfolgte zunächst auf dem Ehrenfriedhof in Münstereifel.
Anfang 1949 wurde sein Leichnam umgebettet.
Die Stadt nannte als Ziel das Zachary Taylor National Cemetery.
Der Friedhof liegt in Louisville.
Der Friedhof liegt im Jefferson County.
Der Friedhof liegt in Kentucky.