Neuwahl des Kinder- und Jugendparlamentes in Herdecke

Bewerbungen für KiJuPa: Kandidaturen bis 23. September bzw. 2. Oktober 2026 möglich

Neuwahl des Kinder- und Jugendparlamentes in Herdecke
Neuwahl des Kinder- und Jugendparlamentes in HerdeckeFoto: Adametz K

In Herdecke startet die Neuwahl des Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuPa). Kinder und Jugendliche von der 5. Klasse bis einschließlich 18 Jahre können sich ab sofort für eine Kandidatur bewerben und damit die Interessen junger Menschen in der Stadt vertreten.

Das KiJuPa bietet nach Angaben der Stadt die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, Projekte anzustoßen und die Entwicklung Herdeckes mitzugestalten. Interessierte sollen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen in Herdecke wohnen, mindestens die fünfte Klasse besuchen und am Stichtag 06. September 2026 höchstens 18 Jahre alt sein. Welche Schule besucht wird, spielt dabei keine Rolle. Auch Jugendliche, die keine Schule mehr besuchen, sowie Auszubildende und Studierende können Mitglied im KiJuPa sein.

Bewerbung und Fristen

Schülerinnen und Schüler einer Herdecker Schule müssen bis Mittwoch, 23. September 2026, ihre Klassenleitung oder die SV-Lehrkraft über ihre Kandidatur informieren.

Wer eine Schule außerhalb Herdeckes besucht oder keine Schule mehr besucht, muss den „Bewerbungsbogen für Auswärtsmandate“ ausfüllen. Das Formular ist auf der städtischen KiJuPa-Webseite zu finden. Der ausgefüllte Bewerbungsbogen muss bis spätestens Freitag, 02. Oktober 2026, per E-Mail an [email protected] oder per Post eingereicht werden. Die Postadresse ist auf dem Bewerbungsbogen vermerkt.

Aufgaben des KiJuPa

Nach Angaben der Geschäftsführung des Kinder- und Jugendparlamentes, Jenny Jansen-Mußhoff, erleben Kinder und Jugendliche bei der Umsetzung von Projekten, wie wichtig Engagement, Teamwork und Ausdauer sind. Sie erfahren demnach auch, dass ihre Ideen gehört werden und sie tatsächlich etwas bewegen können.

Die Mitglieder lernen außerdem die kommunalpolitischen Strukturen der Stadt kennen. Die Arbeit erfolgt in verschiedenen Arbeitskreisen, die sich regelmäßig mit Themen wie Umwelt und Stadtgestaltung, Veranstaltungen, sozialen Projekten oder Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Welche Themen bearbeitet werden, entscheiden die Mitglieder selbst.

Das KiJuPa verfügt über maximal 30 Mandate. Mehrmals im Jahr kommen die Mitglieder zu öffentlichen Sitzungen im Ratssaal zusammen. Dort werden Ideen vorgestellt, diskutiert und gemeinsame Beschlüsse gefasst.

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