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200 Notfalldosen für Lemgo gespendet

Stiftung Kloster St. Loyen unterstützt Bedürftige mit lebenswichtigen medizinischen Informationen

Von Redaktionsteam Lemgo12.08.25, 12:05

In diesem Artikel

MB
Markus Baier
DO
Dennis Ortmeier
TL
Thomas Lenniger

Die Stiftung Kloster St. Loyen hat einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Notfällen unternommen: Insgesamt 200 Notfalldosen wurden an bedürftige Bürgerinnen und Bürger in Lemgo gespendet. Insbesondere Menschen, die Grundsicherungsleistungen beziehen, profitieren von dieser Aktion, die über das Lemgoer Sozialamt koordiniert wird.

Notfalldose: Einfache Hilfe mit großer Wirkung

Das Konzept der Notfalldose ist dabei bewusst unkompliziert gehalten. Alle wichtigen medizinischen Informationen, etwa zu Allergien oder regelmäßig benötigten Medikamenten, werden gesammelt und in der Dose im Kühlschrank aufbewahrt. Dank speziell beigelegter Aufkleber erkennen Rettungskräfte im Ernstfall sofort, wo diese lebensrettenden Angaben zu finden sind – selbst dann, wenn Betroffene nicht mehr ansprechbar sind oder in einer Stresssituation wichtige Fakten vergessen.

Kurz erklärtNotfalldose

Eine Notfalldose ist ein Behälter, in dem persönliche, medizinische Notfalldaten sicher verwahrt werden. Sie wird im Kühlschrank platziert und hilft Rettungskräften, im Ernstfall schnell auf essentielle Informationen zuzugreifen.

Bürgermeister Markus Baier hebt die Bedeutung der Initiative hervor: „Die Dosen sind in Rettungsdienstkreisen schon sehr bekannt. Nun fehlen nur noch Menschen, die diese schlaue und gleichzeitig einfache Idee nutzen. Die Stiftung Kloster St. Loyen unterstützt hier also mit einer im Grunde simplen, aber möglicherweise lebensrettenden Kleinigkeit.“

Verteilung über das Lemgoer Sozialamt

Die Verteilung der 200 gespendeten Dosen wird vom Lemgoer Sozialamt übernommen. Menschen, die dort Grundsicherungsleistungen beziehen, werden in den kommenden Monaten mit einer Notfalldose ausgestattet. Einfache Anleitungen zur Nutzung liegen jeder Dose bei, sodass die Anwendung für alle verständlich ist.

Bewährtes Prinzip und Förderung in Lemgo

Dennis Ortmeier, Geschäftsführer der Stiftung Kloster St. Loyen, betont: „Das Prinzip der Dosen ist sehr leicht zu verstehen und hat sich bewährt. Das wollen wir in Lemgo noch mehr fördern.“ Neben der Spendenaktion besteht auch die Möglichkeit, Notfalldosen in vielen Lemgoer Apotheken für wenige Euro zu erwerben.

Teamwork für mehr Sicherheit

Die Initiative wird von mehreren Akteuren getragen: Thomas Lenniger, Leiter der Abteilung Soziales, Bürgermeister Markus Baier und Dennis Ortmeier zeigen sich erfreut über die positive Resonanz und das Potenzial der Notfalldosen, Menschen im Ernstfall gezielt zu unterstützen.

Die Verfügbarkeit der Notfalldosen und die einfache Handhabung könnten dazu beitragen, dass noch mehr Haushalte in Lemgo auf den Ernstfall vorbereitet sind – eine kleine Dose mit großer Wirkung.

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