Lemgo: Entdeckungsreise „NetzWERKE“ mit Führungen und Konzerten

11. bis 13. September – Denkmäler, Infrastruktur und Termine ab 10 Uhr am Sonntag

Lemgo lädt am Wochenende vom 11. bis 13. September zu einer Entdeckungsreise durch seine Denkmäler ein. Rund um den bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, erwartet Interessierte in der Alten Hansestadt bereits ab Freitag ein vielfältiges Programm. Unter dem diesjährigen Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ öffnen sich Türen zu besonderen Orten, ergänzt durch Führungen, Rundgänge, Konzerte und Vorträge.

Die Informationen zum Programm sind ab sofort online sowie als Broschüre erhältlich, unter anderem bei Lemgo Marketing und bei der Stadtverwaltung.

Auftakt am Freitag und Programm am Samstag

Den Auftakt macht am Freitag, 11. September, die Kabaker-Villa an der Hamelner Straße, die für Führungen geöffnet ist. Anschließend geht es bei einem Rundgang und einem Vortrag auf die Spuren der Hanse. Das Netzwerk hat die Geschichte Lemgos nachhaltig geprägt und bis heute sichtbare Spuren hinterlassen.

Am Samstag, 12. September, stehen weitere Einblicke auf dem Programm. Bei einem Spaziergang durch Lüerdissen werden historische Strukturen des Dorfes ebenso thematisiert wie das Spritzenhaus und der Transformatorenturm. Ergänzt wird das Angebot durch Einblicke in die alte Schule Lüerdissen. Wer lieber durch die Lemgoer Innenstadt geht, kann bei einem Rundgang die ältesten mittelalterlichen Steinhäuser und ihre oft unbekannten Rückfassaden entdecken. Ein weiterer Rundgang zu Wehren und Brücken am Schloss Brake zeigt die notwendige Infrastruktur und ihren heutigen Erhaltungsaufwand.

Offene Denkmäler und Führungen am Sonntag

Am Sonntag, 13. September, beginnen die ersten Angebote um 10 Uhr. Geöffnet sind neben den Museen Hexenbürgermeisterhaus, Junkerhaus, Schloss Brake und Frenkel-Haus auch mehrere Privathäuser, darunter das ehemalige Arbeiterhaus der Lederfabrik Potthof im Veilchental, ein gründerzeitliches Bruchsteinhaus in der Braker Mitte sowie ein Vierständer-Fachwerkhaus mit Werkstattgebäude in der Papenstraße.

Im ehemaligen Bahnhofsgebäude Brake ist die ehemalige Güterabfertigung zu sehen. Die Ölmühle ist am Sonntag ebenso geöffnet wie die Kirche St. Nicolai, das Haus Wippermann, die Alte Abtei und der Friedhof Rintelner Straße. Dort gibt es Führungen und Konzerte.

Am Stadtbus-Treffpunkt startet ein Rundgang zu Wasser, Strom und mehr in früheren Zeiten. Am Stumpfen Turm beginnt ein Rundgang, der Lemgos Anfang und die Stadtgründung in den Mittelpunkt stellt. In der ehemaligen Tankstelle am Steinweg ist zudem eine Sonderausstellung zu historischen Tankstellen und dem Wandel des Verkehrswesens zu sehen.

Anmeldung, Kosten und Hinweise

Für die Führung im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake ist eine Anmeldung über die Museumskasse möglich. Die Fahrt mit dem Oldtimerbus zu vier Fachwerkhofstellen ist bereits ausgebucht. Die weiteren Angebote sind ohne Anmeldung und kostenfrei.

Das vollständige Programm mit den genauen Öffnungs- und Startzeiten ist online unter https://www.lemgo.de/aktuelles/aktuelle-informationen/event-details/tag-des-offenen-denkmals-2026 zu finden. Die gedruckte Broschüre ist unter anderem bei Lemgo Marketing und der Stadtverwaltung erhältlich.

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