Neuer Anbau am Marianne-Weber-Gymnasium
Modern, energieeffizient und stabil: Investition von rund 1 Million Euro schafft neun neue Klassenräume für eine zukunftsorientierte Bildung

Artikel anhören
Am Marianne-Weber-Gymnasium herrscht auch während der Ferienzeit rege Betriebsamkeit: Die Arbeiten am Anbau des Schulgebäudes schreiten sichtbar voran. In den vergangenen Wochen wurden unter anderem neue Fenster eingesetzt, und der Fokus liegt nun zunehmend auf dem Innenausbau. Das Ziel ist klar definiert: Bereits zum neuen Schuljahr sollen die neuen Räumlichkeiten der Schule zur Verfügung stehen.
Mehr Platz für innovative Lernkonzepte
Mit dem Anbau entstehen insgesamt neun neue Klassenräume, die mit einer Fläche von 75 Quadratmetern pro Raum deutlich mehr Platz bieten als bisherige Klassenzimmer, die jeweils rund 50 Quadratmeter groß sind. Dadurch wird nicht nur das pädagogische Arbeiten für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler erleichtert, sondern es eröffnen sich auch neue Möglichkeiten für moderne Unterrichtsformen und flexible Klassenstrukturen.
Architektonische Harmonie und energetische Standards
Der Anbau wurde so konzipiert, dass er optisch nahtlos mit dem bestehenden Gebäude verschmilzt. Die Fassadengestaltung orientiert sich am traditionellen Stil des Gymnasiums, sodass die Erweiterung auch im täglichen Schulbetrieb nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird.
Ein besonderes Augenmerk lag bei der Planung zudem auf der Energieeffizienz: Der Anbau erhält ein wärmegedämmtes Flachdach, das wie beim bestehenden Gebäude für einen optimalen Wärmeschutz sorgt. Für die Fassade werden moderne Faserzementplatten mit integrierter Wärmedämmung verwendet. Dahinter entstehen lichtdurchflutete, großzügige Klassenräume, die ein angenehmes Lehr- und Lernumfeld schaffen.
Bauweise und Projektverlauf
Ursprünglich war eine schnelle Umsetzung des Neubaus durch den Einsatz von Modulbauweise vorgesehen. Da jedoch kein Unternehmen Interesse an diesem Bauverfahren zeigte, wurde das Projekt schließlich in Massivbauweise neu ausgeschrieben und umgesetzt. Diese Änderung führte zu einer Verlängerung des Bauzeitraums, dafür profitieren die Nutzer nun von der soliden Ausführung und Langlebigkeit des Massivbaus.
Projektkoordination und Kosten
Die architektonische Leitung liegt beim Büro äudewirtschaft Lemgo. Architekt Norman Rackisch zeigt sich mit dem Fortschritt und der Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Twelmeier sehr zufrieden. Insgesamt belaufen sich die Baukosten für den Anbau auf etwa 1 Million Euro. Die Investition stellt einen bedeutenden Schritt für die Weiterentwicklung des Marianne-Weber-Gymnasiums dar.
Aussicht: Start in moderne Schulzukunft
Mit Abschluss der Bauarbeiten und der geplanten Fertigstellung zum neuen Schuljahr kann das MWG seinen Anspruch an eine zeitgemäße, offene und großzügige Lernumgebung einlösen. Die Umsetzung des Anbaus wird nicht nur dem steigenden Platzbedarf gerecht, sondern schafft auch Voraussetzungen für ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot.
Weitere Bilder


Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.