Neuer Modulbau am Engelbert-Kaempfer-Gymnasium eröffnet
Neun Klassenräume und flexible Lernorte bieten schnelle Entlastung nach Schadstoffbelastung im Nachbargebäude

Das Engelbert-Kaempfer-Gymnasium in Lemgo kann zum neuen Schuljahr mit einer erheblichen Verbesserung seiner räumlichen Situation aufwarten. Pünktlich und im geplanten Kostenrahmen wurde ein neuer Modulbau fertiggestellt, der jetzt von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern genutzt wird. Auf drei Etagen entstehen flexibel nutzbare Lernorte, die insbesondere angesichts der jüngsten Raumnot dringend benötigt wurden.
Moderner Modulbau als schnelle Lösung für Raumbedarf
Der neue Bau steht zentral auf dem Schulhof und bietet neun Klassen sowie weiteren Nutzungen Platz. Große Fenster, eine moderne technische Ausstattung und angenehme Räume schaffen eine zeitgemäße Lernumgebung. Bereits Ende Mai wurden die ersten Container geliefert, drei Monate später war der Modulbau bereit für den Unterricht.
Projektleiter Holger Strate von der Gebäudewirtschaft Lemgo betont: „Der Zeitplan war sehr straff, auch die Logistik auf engen Flächen und Zufahrten war nicht einfach, aber es hat alles geklappt. Die Leistung der Firma C+P aus Angelburg war super, ebenso die Leistungen aller lokalen Beteiligten – von den Firmen bis zum Hausmeister.“
Flexible Raumgestaltung und moderne Technik
Bei der Gestaltung wurde Wert auf Flexibilität gelegt: Drei Räume können mit beweglichen Faltwänden geteilt werden, sodass Gruppenarbeit möglich ist. In den oberen Etagen laden Sitznischen zum individuellen Lernen ein, während im Erdgeschoss ein Sanitätsraum zur Verfügung steht. Die technische Ausstattung entspricht der in den übrigen Klassenräumen der Schule.
Schulleiterin Bärbel Fischer äußert Erleichterung über die neuen Möglichkeiten: „Die Raumnot der vergangenen Monate war groß, deswegen sind wir froh, dass wir nun diese Ausweichräume zur Verfügung haben. Auf den ersten Blick fällt gar nicht auf, dass in den Wänden Container stecken. Die großen Fenster lassen viel Licht herein, und im Handumdrehen haben unsere Klassen sich die Räume ganz individuell und gemütlich zu eigen gemacht. Auch die Eltern waren sehr positiv überrascht.“
Ein wichtiger Schritt für die Schulgemeinschaft
Bürgermeister Markus Baier hebt die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Ein besseres Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit findet man selten. Hier haben von unserer Gebäudewirtschaft und den Städtischen Betrieben über Schulleitung und Schulverwaltung bis hin zu den Lemgoer Firmen alle gemeinsam dafür gesorgt, dass in kürzester Zeit ein auf die Bedürfnisse der Schule abgestimmter Modulbau entstanden ist. Ein ganz wichtiges Ergebnis für Schülerinnen und Schüler genauso wie für die Lehrkräfte!“
Hintergrund: Schadstoffbelastung machte schnellen Bau notwendig
Der Bau des neuen Gebäudes wurde notwendig, weil im benachbarten Schulgebäude eine Schadstoffbelastung festgestellt worden war. Die Reinigung und die Überprüfung der Erfolge dieser Maßnahmen dauern dort weiterhin an. Die Ergebnisse der Fachleute werden in Kürze von der Stadtverwaltung erwartet.
Finanzen und Nachhaltigkeit
Trotz der notwendigen Eile gelang es, den geplanten Kostenrahmen von 2,58 Millionen Euro nicht nur einzuhalten, sondern sogar leicht zu unterschreiten. Die endgültige Abrechnung steht zwar noch aus, dennoch wird der effiziente Einsatz öffentlicher Mittel als Erfolg gewertet.
Im Außenbereich muss das neu angelegte Grün noch wachsen, sodass mittelfristig neben dem funktionalen auch ein freundliches Umfeld für Schülerinnen und Schüler geschaffen wird.
Weitere Einblicke und Meinungsumfrage
Weitere Fotos vom Modulbauhttps://cloud.lemgo.de/d/9635938c94fd41b7b478/
Mit dem neuen Modulbau schlägt das Engelbert-Kaempfer-Gymnasium ein neues Kapitel auf. Die Entwicklung bleibt spannend – nicht zuletzt, weil sich zeigt, wie flexibel und schnell auf dringende Herausforderungen im Schulbereich reagiert werden kann.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.