Richtfest für Lemgos neue Realschule

42 Millionen Euro für modernen Schulbau mit Fertigstellung im Sommer 2024

Richtfest für Lemgos neue Realschule
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Der Neubau der Realschule Lemgo erreicht einen wichtigen Meilenstein: Kürzlich fand das Richtfest statt. Das moderne Gebäude ist Teil der umfassenden Weiterentwicklung des Schulstandorts und soll künftig mehr Platz für zeitgemäßen Unterricht, Ganztagsangebote und eine lebendige Schulgemeinschaft bieten. Der Baufortschritt ist deutlich sichtbar, und schon jetzt lassen sich die künftigen Klassenräume erahnen.

Großinvestition in Bildung

Lemgos Kämmerer und 1. Beigeordneter Frank Limpke unterstrich im Rahmen des Richtfests die Bedeutung der Investition: "Wir investieren eine Summe von knapp 42 Millionen Euro in die Realschule Lemgo, was ein finanzieller und personeller Kraftakt ist. Aber ich darf festhalten: Das ist gut investiertes Geld." Damit setzt die Stadt ein klares Zeichen für die Bedeutung moderner Bildungsinfrastruktur.

  • Gesamtkosten der Maßnahme: etwa 42 Millionen Euro
  • Kosten für den Neubau und die Außenflächen: rund 19,4 Millionen Euro
  • Fertigstellung und Inbetriebnahme des Neubaus sind für den Sommer 2024 geplant
  • Teamleistung und Dank an alle Beteiligten

    Frank Limpke dankte allen Verantwortlichen, die entscheidend zum zügigen Fortschritt beigetragen haben. Besonders hervorgehoben wurden die Mitarbeitenden der Gebäudewirtschaft Lemgo um Frau Schmelzer, der Generalplaner Herr Winterhalter sowie die beteiligten Bau- und Handwerksbetriebe.

    Ein besonderer Dank galt dem Team der Realschule Lemgo: "Trotz Baustelle, Lärm und Einschränkungen gelingt es, den Schulalltag im laufenden Betrieb hier fast reibungslos aufrechtzuerhalten. Sie sind darüber hinaus jederzeit zu Gesprächen bereit und blicken konstruktiv nach vorne." Den Lehrkräften riet Limpke: "Halten Sie noch ein bisschen durch. Es wird sich lohnen."

    Schulentwicklung mit Beteiligung

    Für Schulleiterin Dorit Meier war der Umfang des Projekts zunächst unerwartet, doch es habe sich schnell als Chance erwiesen: "Hier wurde die Schule als pädagogische Bauaufgabe begriffen." Laut Meier wurden Schulleitung, Kollegium und Teams von Anfang an eingebunden und konnten ihre Anforderungen für eine inklusive Ganztagsschule einbringen.

    Auch aus Sicht des Architekturbüros Hautau aus Freiburg und der Landschaftsarchitekten AG Freiraum ein spannendes Vorhaben: Architekt Frank Winterhalter stellte klar, dass die Teilnahme am Architekturwettbewerb bis heute nicht bereut wurde.

    Meilensteine und nächste Schritte

    • Im Sommer 2024 soll der Neubau, ein Hybridbau aus Beton und Holz, für die Erprobungsstufe eröffnet werden
    • Die neue Fahrradabstellanlage wird ebenfalls bis Sommer 2024 fertiggestellt
    • Ab dem kommenden Jahr werden der Verwaltungstrakt und der Denkmalschutz-bewahrte Deilmann-Bau saniert sowie die Außenanlagen neugestaltet
    • Zwischen Tradition und Zukunft

      Die Besonderheit des Projekts liegt in der Verbindung von Denkmalpflege und moderner Schularchitektur. Seit der Deilmann-Bau unter Denkmalschutz steht, galt es, neue Lösungen für die Gestaltung des gesamten Standorts zu finden. Das Ergebnis ist ein durchdachtes Gesamtkonzept, das sowohl historische Bausubstanz respektiert als auch neue pädagogische Anforderungen erfüllt.

      Kontakt für Informationen

      Mit dem Neubau und den anstehenden Sanierungsmaßnahmen stellt die Stadt Lemgo die Weichen für ein zukunftsfähiges und inklusives Lernumfeld. Eltern, Schüler und Lehrkräfte dürfen gespannt sein – der Baubeginn des neuen Kapitels ist gemacht.

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