Monheim am Rhein erneut als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet
Sieben Jahre Engagement für nachhaltige Mobilität mit Radschnellweg, Stadtrad-Verleih und Schulwegsicherung gewürdigt

Monheim am Rhein hat sich erneut als Vorreiter für nachhaltige Mobilität in Nordrhein-Westfalen positioniert: Die Stadt bleibt Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise (AGFS). Nach sieben Jahren wurde diese Auszeichnung an Monheim verlängert – eine Anerkennung für das kontinuierliche Engagement zur Stärkung von Fuß- und Radverkehr.
Hintergründe zur Auszeichnung
Bereits im Jahr 2018 erhielt Monheim am Rhein erstmals das Prädikat „fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“. Damals wie heute musste die Stadt zahlreiche Kriterien erfüllen, etwa klare kommunalpolitische Zielsetzungen, eine gezielte Förderung der Nahmobilität, moderne stadtverkehrsplanerische Schwerpunkte, eine nutzerfreundliche Infrastruktur sowie umfassende Angebote für Service, Kommunikation und Information rund um Fuß- und Radverkehr.
Im Vorfeld der erneuten Aufnahme legte die Stadtverwaltung einen detaillierten Bericht zu ihrer Entwicklung in diesen Bereichen vor. Die zur Überprüfung eingeladenen Vertretungen der AGFS überzeugte Monheim auch durch eine sorgfältig dokumentierte Darstellung von drei besonders prägenden Projekten der vergangenen sieben Jahre.
Projekte im Fokus: Nahmobilität mit innovativen Lösungen
Diese Maßnahmen unterstreichen das strategische Vorgehen der Stadt Monheim zur Stärkung der Nahmobilität – ein Begriff, der die einfache und sichere Fortbewegung im Alltagsleben, vor allem mit Fahrrad oder zu Fuß, beschreibt.
Anerkennung durch das Land NRW
Die Landeskommission Nordrhein-Westfalen bestätigte die fortlaufende Erfüllung aller Kriterien. Monheim wurde im Rahmen einer feierlichen Urkundenverleihung gemeinsam mit elf anderen Kommunen erneut ausgezeichnet und bleibt Teil eines Netzwerks, das nun 118 Städte, Kreise und Gemeinden umfasst.
Stephanie Augustyniok, Leiterin der Abteilung Mobilität und Straßenverkehr, resümiert: „Die Verlängerung der AGFS-Mitgliedschaft unterstreicht, dass die kontinuierliche Arbeit am Fuß- und Radverkehr konsequent fortgesetzt wurde und weiterhin einen hohen Stellenwert besitzt.“ Sie hebt hervor, dass die Stadt damit regional und landesweit eng mit anderen Akteuren vernetzt bleibt, die sich für eine zukunftsfähige Mobilität einsetzen.
Feierliche Übergabe und prominente Beteiligung
Bei der Urkundenverleihung waren neben Vertreterinnen und Vertretern der Stadt auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung anwesend. Unter anderem Christine Fuchs (geschäftsführender Vorstand AGFS), Dr. Sandra Terporten (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW) und Stephanie Augustyniok unterzeichneten gemeinsam die Urkunde. Die Veranstaltung würdigte das Engagement Monheims und der weiteren ausgezeichneten Kommunen.
Zu den Gästen zählten auch Frank Meyer (Oberbürgermeister Krefeld), Christian Schulze Pellengahr (Coesfeld), Karola Maria Voß (Ahaus), Michael Stickeln (Landrat Kreis Höxter), Martina Förster-Teutenberg (Bürgermeisterin Stadt Lünen) neben den zentralen Initiatorinnen und Initiatoren aus Monheim am Rhein.
Die erneute Anerkennung als fahrrad- und fußgängerfreundliche Stadt bestätigt Monheim am Rhein in seinem eingeschlagenen Kurs. Die Stadt setzt weiterhin auf innovative Lösungen, partizipative Verkehrsplanung und ein verlässliches Netzwerk – ganz im Sinne nachhaltiger Nahmobilität.
Weitere Bilder


Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.