Monheim trauert um Rita Süssmuth
Ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin stirbt mit 88 Jahren – Stadt ehrt sie mit Trauerbeflaggung

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Die Stadt Monheim am Rhein nimmt Abschied von Prof. Dr. Rita Süssmuth. Aus Anlass ihres Todes wurden die Flaggen vor dem Monheimer Rathaus am Dienstag, 24. Februar, auf Halbmast gesetzt. Diese Geste erfolgt auf Anordnung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Rahmen eines bundesweiten Trauer-Staatsakts.
Ein Leben im Dienst der Politik
Rita Süssmuth, geboren am 17. Februar 1937 in Wuppertal, prägte die deutsche Politik über Jahrzehnte hinweg entscheidend. Sie trat 1981 der CDU bei und übernahm bereits vier Jahre später das Amt der Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit. In dieser Funktion setzte sie zahlreiche Akzente für soziale Themen und die Gleichstellung der Geschlechter.
Langjährige Bundestagspräsidentin
Am 25. November 1988 wurde Rita Süssmuth zur Präsidentin des Deutschen Bundestages gewählt. Sie blieb zehn Jahre lang in diesem höchsten Parlamentsamt und trug maßgeblich zur parlamentarischen Kultur der Bundesrepublik bei. Nach ihrer Amtszeit übergab sie das Amt an Wolfgang Thierse.
Öffentliche Bekanntgabe der Erkrankung
Im Jahr 2024 gab Rita Süssmuth bekannt, dass sie an Brustkrebs erkrankt war. Sie verstarb im Alter von 88 Jahren in ihrem Haus in Neuss.
Würdigung und Anteilnahme
Die Trauerbeflaggung vor dem Monheimer Rathaus ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung und Anteilnahme für das langjährige Wirken von Rita Süssmuth im Dienste der Bundesrepublik Deutschland. Ihr Einsatz für gesellschaftliche Themen und ihre Rolle als Bundestagspräsidentin bleiben unvergessen.
Die Stadt Monheim am Rhein schließt sich damit der bundesweiten Ehrung an und setzt ein Zeichen des stillen Gedenkens.
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