Neue Lernwelten an der Peter-Ustinov-Gesamtschule
Monheim investiert 52 Millionen Euro in modernen, inklusiven Erweiterungsbau mit Mensa, Sporthalle und nachhaltigen Elementen

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Ein bedeutender Schritt für die Zukunftsfähigkeit der Peter-Ustinov-Gesamtschule in Monheim am Rhein ist getan: Mit der Einweihung des neuen Erweiterungsbaus wurde ein moderner Lern- und Lebensraum geschaffen, der nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für das Lehrpersonal und die Stadt Monheim Impulse setzt. Bürgermeister Daniel Zimmermann und Schulleiter Horst Stolzenburg begrüßten am 10. Juli die Fertigstellung des Projekts nach knapp einem Jahr Bauzeit.
Neubau: Moderne Mensa, Unterrichtsräume und Sporthalle
Der Erweiterungsbau an der Falkenstraße ist eine Antwort auf das stetige Wachstum der Gesamtschule, die wie die anderen weiterführenden Schulen in Monheim künftig sieben Züge pro Klassenjahrgang beherbergen wird. Der dreigeschossige Neubau umfasst eine moderne Mensa, flexibel nutzbare Unterrichtsräume für Naturwissenschaften und Technik, eine Sporthalle mit Nebenräumen sowie Verwaltungs- und Inklusionsbereiche. Auch jüngere Schülerinnen und Schüler der benachbarten Grundschule am Lerchenweg profitieren künftig von den neuen Flächen.
Ein zentrales Element des neuen Gebäudes ist die Verbindung von Mensa und Foyer durch eine mobile Wand, die bei Veranstaltungen wie Konzerten oder Zirkusaufführungen genutzt werden kann, um Besuchern noch mehr Platz zu bieten. Im ersten und zweiten Obergeschoss stehen moderne Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht bereit.
Nachhaltige und flexible Schularchitektur
Zukunftsfähigkeit zeigt sich aber nicht nur im Platzangebot: Der neue Gebäudekomplex setzt mit begrünten Dächern, Photovoltaik und einem modernen Fernwärmesystem auch auf Nachhaltigkeit. Der Vorplatz zur Falkenstraße wird im Herbst durch Baum- und Pflanzenarrangements zu einem grünen Entree gestaltet, das verschiedene Sitzelemente für Begegnungen bietet.
Die Sporthalle, die sich direkt an die Mensa anschließt, verfügt im Unter- und Erdgeschoss über alle notwendigen Nebenräume und Umkleiden. Die Verwaltungseinheit befindet sich im ersten Obergeschoss. Im zweiten Obergeschoss sind Hauswirtschafts- und weitere Unterrichtsräume für Chemie im Aufbau.
Vielfältige Nutzung und Mitbestimmung
Besonderheit des Projekts ist die Einbindung der gesamten Schulgemeinschaft: So konnten die Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung des Innenhofs eigene Wünsche realisieren. Der neue Gebäudekomplex umschließt einen von fünf Schulhöfen der Schule, wobei die jüngeren Jahrgänge besonders von dieser Aufenthaltsfläche profitieren. Verbindungswege führen zu den Schulhöfen der Mittel- und Oberstufe.
Weitere Differenzierungs-, Gruppen- und Inklusionsräume sowie neue Toilettenanlagen entstehen aktuell im dritten Gebäuderiegel und einem zusätzlichen Gebäude – so entsteht ein flexibles und inklusives Lernumfeld.
Finanzierung und Bedeutung des Projekts
Der Stadtrat fasste den Beschluss zum Neubau im August 2020, während der Herausforderungen der Corona-Pandemie und noch vor den wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs. Aus den ursprünglich kalkulierten 38 Millionen Euro wurden rund 52 Millionen Euro Baukosten. Bürgermeister Daniel Zimmermann hob die Bedeutung hervor: „Das ist die größte Investition, die wir seit der Fertigstellung der Gesamtschule hier je getätigt haben. Letztlich ist der Erweiterungsbau aber jeden Euro wert.“
Blick in die Zukunft
Mit dem Erweiterungsbau der Peter-Ustinov-Gesamtschule ist ein Fundament geschaffen, das moderne pädagogische Ansprüche erfüllt, Raum für Innovation lässt und die gesamte Schulgemeinschaft stärkt. Die Stadt Monheim am Rhein bekräftigt damit ihr Engagement für Bildung und nachhaltige Entwicklung.
Wie die neuen Räume und Angebote von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und der Nachbarschaft angenommen werden, bleibt mit Spannung zu beobachten. Klar ist: Die Weichen für eine zukunftsorientierte Bildungslandschaft sind gestellt.
Die Einweihung markiert damit nicht nur einen Meilenstein im Ausbau der schulischen Infrastruktur, sondern steht auch sinnbildlich für das Selbstverständnis einer Stadt, die Bildung, Mitbestimmung und nachhaltige Entwicklung zusammenbringt.
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