Kunstprojekt Stommeln wird ausgebaut

Pulheims Stadtrat beschließt Erweiterung mit neuem Kunstbeirat und umfangreichem Programm

Das bekannte Kunstprojekt Stommeln der Stadt Pulheim wird auch in den kommenden Jahren weitergeführt und erhält organisatorisch eine neue, breitere Grundlage. In der jüngsten Ratssitzung wurde eine entsprechende Entscheidung einstimmig getroffen. Damit bekennt sich die Stadt klar zur Förderung von zeitgenössischer Kunst und zur Weiterentwicklung des Projekts.

Neue Strukturen zur Stärkung des Kunstprojekts

Bürgermeister Frank Keppeler betonte, dass mit dem neuen Konzept die hohe Qualität der Ausstellungen gesichert und das Programm gezielt erweitert werden solle. Künftig wird das Angebot rund um die große jährliche Ausstellung in der historischen Synagoge in Stommeln ergänzt:

  • Eine zusätzliche künstlerische Intervention
  • Ein umfangreiches Diskurs- und Vortragsprogramm
  • Durch diese Erweiterungen strebt die Stadt an, die Sichtbarkeit und Wahrnehmung des Projekts Stommeln in der Öffentlichkeit dauerhaft zu erhöhen.

    Starke Unterstützung durch die Initiative für zeitgenössische Kunst

    Erstmals wird das Projekt durch einen fachlich besetzten Kunstbeirat begleitet, der von der „Initiative für zeitgenössische Kunst und Musik in Pulheim“ (IZKUMP) unterstützt wird. Zu den namhaften Mitgliedern des Beirats zählen:

    • Mischa Kuball, Konzeptkünstler und Professor für Public Art
    • Ursula Frohne, Professorin für Kunstgeschichte (Schwerpunkt Moderne), Universität Münster
    • Christina Wimmer, Vorstandsmitglied von „Bewohnte Garten“
    • Karin Lingl, Geschäftsführerin Stiftung Kunstfonds
    • Luzia Kilias, Vorsitzende der IZKUMP
    • Diese Mitglieder bringen weitreichende Netzwerke und Kontakte in die nationale und internationale Kulturszene, sowie zu verschiedenen Fördereinrichtungen mit ein. Ihr Engagement soll das Potenzial des Projekts Stommeln weiter erhöhen und neue Impulse setzen.

      Intendanz bleibt bei der Stadtverwaltung

      Die Leitung und künstlerische Programmgestaltung verbleiben weiterhin in den Händen der Stadtverwaltung, die bereits in den letzten Jahren maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen hat. Auch die finanzielle Zukunft ist gesichert: Im Haushalt 2026/2027 werden jährlich 50.000 Euro für das Leuchtturmprojekt vorgesehen.

      Bedeutung für Stadt und Kulturszene

      Mit dem Ausbau des Kunstprojekts setzt die Stadt Pulheim ein klares Zeichen für ein lebendiges Kulturleben und stärkt die Rolle der Synagoge Stommeln als wichtigen Ort für zeitgenössische Kunst. Bürgerinnen und Bürger sowie Kunstschaffende können sich auf neue Impulse und spannende Diskurse freuen.

      Weitere Details und Termine zum erweiterten Programm werden von der Stadt Pulheim zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

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