Pulheim prüft 7.500 Grabmäler

Vom 27. April bis 29. Mai 2026 kontrolliert die Stadt auf neun Friedhöfen mit dem „Kipp-Tester“ die Standfestigkeit und sichert bei Gefahr umsturzgefährdete Grabsteine.

Auf den neun Pulheimer Friedhöfen steht die jährliche Prüfung der Grabmäler an. Im Zeitraum vom 27. April bis 29. Mai 2026 wird die Standfestigkeit von rund 7.500 Grabmälern kontrolliert. Zum Einsatz kommt dabei erneut der sogenannte „Kipp-Tester“.

Prüfung mit dem „Kipp-Tester“

Mit dem Gerät wird überprüft, ob ein Grabmal einem Prüfdruck von 30 Kilogramm standhält. Die Kontrolle erfolgt an der Oberkante eines etwa 0,50 bis 1,20 Meter hohen Grabmals. Höhere Grabsteine werden in einer Höhe von 1,20 Metern ab der Fundamentoberkante geprüft.

Gibt das Grabmal dieser Krafteinwirkung nicht nach, gilt seine Standsicherheit als gewährleistet. Damit soll sichergestellt werden, dass von den Grabstätten keine vermeidbaren Gefahren ausgehen.

Folgen bei Beanstandungen

Wird ein Grabstein beanstandet, erhält er ein entsprechendes Hinweisschild. Zusätzlich werden die Nutzungsberechtigten schriftlich auf die Gefahr hingewiesen und um eine umgehende Instandsetzung gebeten.

Besteht eine akute Umsturzgefahr, wird das Grabmal entweder gesichert oder sofort umgelegt. Damit soll das Risiko für Besucherinnen und Besucher der Friedhöfe so gering wie möglich gehalten werden.

Jährliche Sicherheitsprüfung im Frühjahr

Die Stadt verweist darauf, dass Witterungseinflüsse die Standfestigkeit von Grabsteinen im Laufe der Zeit beeinträchtigen können. Deshalb findet die Sicherheitsprüfung von Grabmälern jedes Jahr im Frühjahr statt. Sie dient dazu, möglichen Unfallgefahren für Friedhofsbesucherinnen und Friedhofsbesucher vorzubeugen.

Hinweis für Rückfragen

Für Rückfragen verweist die Mitteilung auf die beigefügte Pressemitteilung.

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