Ausstellung zu geflüchteten Frauen in Viersen noch bis 17. Oktober

Noch bis 17. Oktober 2026 ist im Foyer des Stadthauses Viersen die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ zu sehen. Bürgermeister Christoph Hopp betont Ehrenamt.

Von Redaktion Viersen1 Min. Lesezeit
Gruppenfoto von fünf Personen bei der Eröffnungsveranstaltung einer Ausstellung im Foyer des Stadthauses (von links: Sumru Özbas-Furunci, Nina Himmelspach-Fischer, Swantje Day, Christoph Hopp und Maryam Rassa).

Foto: Stadt Viersen

Foto: Stadt Viersen

Im Foyer des Stadthauses am Rathausmarkt ist noch bis zum 17. Oktober 2026 die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ zu sehen. Die Schau ist Teil der Angebote zur Interkulturellen Woche.

Zur offiziellen Eröffnung am „Tag des Flüchtlings“ rückte Bürgermeister Christoph Hopp die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements bei der Integration geflüchteter Frauen in den Mittelpunkt. In seiner Ansprache sagte er: „Sie blicken hinter das bürokratische Konstrukt des Flüchtlings. Sie sehen die Frauen als eigenständige Persönlichkeiten.“

Hopp betonte, staatliche Unterstützung und ehrenamtliche Begleitung ergänzten sich. Ein formeller Aufenthaltsstatus oder eine Unterkunft ersetzten nicht die persönliche Wahrnehmung der Menschen und ihrer Lebensgeschichten. „Aber eine staatliche Unterkunft gibt einem Menschen nicht die Identität zurück“, sagte er.

Auch die städtische Gleichstellungsbeauftragte Swantje Day machte deutlich, dass Integration für sie mehr bedeute als Ankommen. Entscheidend sei, dass die Gesellschaft Teilhabe ermögliche und die Fähigkeiten der Frauen erkenne. „Wir müssen uns fragen, was insbesondere geflüchtete Frauen für unsere Gesellschaft mitbringen“, sagte Day. Viele brächten Wissen, Sprachkenntnisse, berufliche Kompetenzen und Stärke mit. „Vor allem bringen sie eine enorme Stärke mit“, ergänzte sie.

Die Eröffnung wurde von Nina Himmelspach-Fischer und Sumru Özbas-Furunci begleitet, die die Arbeit des Integrationsteams der Stadt Viersen vorstellten. Maryam Rassa von der Familienberatung der Stadt hatte ihr Buch „Wer sagt, dass das Leben einfach ist …“ mitgebracht. Für die musikalische Begleitung sorgte Dr. Antonio Figueroa.

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