Nach Explosion: Vlotho kämpft mit Kanalproblemen
Reparaturen in der Jägerortstraße erfordern Geduld – keine Verletzten bei dem Vorfall

Erste Auswertungen nach der Explosion im Kanalsystem „Jägerortstraße“
Die Stadt Vlotho hat erste Ergebnisse der Kamerabefahrung im Kanalsystem der Jägerortstraße veröffentlicht. Diese Untersuchungen haben ergeben, dass diverse Rissbildungen im Kanal, zerstörte Schächte sowie defekte Schachtringe und schachtköpfe festgestellt wurden.
Aktuelle Maßnahmen
Um die Substanz in den betroffenen Kanalabschnitten zu erhalten, setzen die Stadtwerke derzeit Inliner ein. Dabei wird, wo möglich, auf grabenlose Verfahren zurückgegriffen; punktuell sind jedoch auch offene Baumaßnahmen erforderlich. Viele der betroffenen Entwässerungseinrichtungen befinden sich in einer Tiefe von über 6 Metern, was die Arbeiten erschwert.
Verständnis der Anlieger
Die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe bitten die Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten, die sich noch über mehrere Wochen hinziehen werden.
Statement von Rocco Wilken
Rocco Wilken von den Vlothoer Wirtschaftsbetrieben äußerte: „Die Tatsache, dass bei der Sprengung des Kanals keine Menschen zu Schaden gekommen sind, grenzt an ein Wunder – und darüber bin ich sehr froh.“ Er betonte, dass die Schäden erheblich seien und die Reparatur eine große Herausforderung darstelle, insbesondere wegen des unwegsamen Geländes und der tiefen Lage der Kanäle.
Zusätzliche Informationen
Zu der Pressemitteilung wurden drei Fotos von den Vlothoer Wirtschaftsbetrieben angehängt, die die Risse im Netz sowie beschädigte Kanäle und Abwasserschächte zeigen. Diese Fotos sind zur Veröffentlichung freigegeben.
Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Stadt Vlotho zur Verfügung:
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