Einfache Sprache
Aktion „Toter Winkel“: 523 Fünftklässler aus Werl lernen im Lkw-Perspektivwechsel
In Werl nehmen 523 Schülerinnen und Schüler an der Aktion „Toter Winkel“ teil.
Die Aktion läuft am Mittwoch und am Donnerstag dieser Woche.
Die Schülerinnen und Schüler besuchen die fünften Klassen der fünf Werler weiterführenden Schulen.
Außerdem nimmt die Sekundarschule aus Ense teil.
Die Stadt Werl organisiert die Schulung.
Annelie Debat leitet die Schulung.
Annelie Debat ist stellvertretende Abteilungsleiterin Bildung, Jugend, Sport und Kultur.
Die Aktion findet zum fünften Mal statt.
Die Aktion verbindet Unterricht mit praktischen Erfahrungen zur Verkehrssicherheit.
Der wichtigste Teil der Aktion ist der Perspektivwechsel.
Die Kinder dürfen selbst im Führerhaus eines Lastwagens Platz nehmen.
Die Kinder erleben die Sicht aus der Fahrerperspektive.
Die Fahrerperspektive zeigt eine eingeschränkte Sicht auf andere Verkehrsteilnehmer.
Im Umfeld eines Lastwagens gibt es Bereiche ohne ausreichenden Blick.
Diese Bereiche können andere Verkehrsteilnehmer vollständig aus dem Blickfeld nehmen.
Das gilt auch für eine ganze Schulklasse.
Gerade beim Abbiegen entstehen neue Risiken.
Fußgänger können in diesen Bereichen gefährdet sein.
Radfahrende können in diesen Bereichen gefährdet sein.
Die Aktion soll die Kinder für diese Gefahrensituationen sensibilisieren.
Die Kinder erhalten einfache Regeln für den Schulweg.
Die Regel lautet, Abstand zu halten.
Die Regel lautet, Blickkontakt zu suchen.
Die Regel lautet, sich nicht auf Sicht vom Fahrer zu verlassen.
Mehrere Partner unterstützen die Aktion auch in diesem Jahr.
Die Spedition Kulle Logistik stellt an beiden Aktionstagen einen Lastwagen bereit.
Torsten Kulle ist Inhaber der Spedition Kulle Logistik.
Die Spedition AVG stellt an beiden Aktionstagen ebenfalls einen Lastwagen bereit.
Ralf Dröppelmann ist Inhaber der Spedition AVG.
Die Schülerinnen und Schüler sehen vom Fahrerplatz aus nicht einsehbare Bereiche.
Volker Krampe vermittelt den Kindern die Gefahrenbereiche.
Volker Krampe arbeitet in der Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Soest.
Das Team arbeitet mit Flatterband und Planen.
Flatterband und Planen machen die Gefahrenflächen auf dem Boden sichtbar.
Die Aktion bezieht auch den Busverkehr ein.
Die Aktion behandelt das richtige Verhalten an Bushaltestellen.
Die RLG-Busgesellschaft ist mit einem Bus vor Ort.
Die RLG-Busgesellschaft zeigt Hinweise zum Warten an der Haltestelle.
Die RLG-Busgesellschaft zeigt Hinweise zum Einsteigen.
Die RLG-Busgesellschaft zeigt Hinweise zur Fahrt.
Rangeleien an Haltestellen können gefährliche Situationen auslösen.
Unachtsames Verhalten an Haltestellen kann gefährliche Situationen auslösen.
Die DEKRA unterstützt die Werler Aktion ebenfalls.
Die DEKRA stattet die Fünftklässler mit Kappen aus.
Die Kappen verbessern die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
Martin Vollmer erklärt Verkehrsregeln an Straßen und Kreuzungen.
Martin Vollmer kommt von der Verkehrswacht.
Er nutzt dafür ein Playmobilmodell.
Die Wallfahrtsstadt Werl setzt mit der Aktion auf nachhaltige Verkehrserziehung.
Die Aktion erklärt Gefahren nicht nur theoretisch.
Die Aktion macht Gefahren aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar.
Das soll helfen, Gefahrensituationen schneller zu erkennen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Verhalten anpassen.
Die Aktionstage werden zu 80 Prozent gefördert.
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Aktion über vernetzte Verkehrssicherheitsarbeit.
Alternativ fördert das Land Nordrhein-Westfalen die örtlichen Verkehrssicherheitsaktionen der Kommunen 2026.
Diese Förderung deckt einen Teil der Kosten der Aktionstage ab.