Wesseling kämpft gegen Starkregen

Neue Schutzmaßnahmen und Bürgeraufklärung sollen Überschwemmungen und Schäden verhindern

Starkregenereignisse stellen für Wesseling und seine Bewohnerinnen und Bewohner eine dauerhafte Herausforderung dar. Überschwemmungen infolge heftiger Niederschläge können nicht nur Grundstücke und Gebäude, sondern auch Bachläufe und Bebauungen massiv beeinträchtigen. Die Kanalisation der Stadt ist zwar auf hohe Niederschlagsmengen ausgelegt, doch kommt es bei Extremwetter immer wieder zu Kapazitätsüberschreitungen.

Umfassende Schutzmaßnahmen der Stadt Wesseling

Die Entsorgungsbetriebe Wesseling (EBW) engagieren sich intensiv für den Starkregenschutz und treiben verschiedene Projekte zügig voran. Ziel ist es, die Risiken durch Starkregenereignisse zu reduzieren und die Infrastruktur entsprechend zu stärken. Bereits umgesetzte und laufende Maßnahmen zeigen, wie umfassend das Schutzkonzept ausgelegt ist:

  • Das Starkregenschutzsystem Altenühle-Berzdorf befindet sich seit 2020 erfolgreich im Betrieb.
  • Im Hessenweg sorgen Auffanggräben für einen verbesserten Schutz der angrenzenden Wohnbebauung.
  • Im Rheintalquartier am Westring-Mitte verhindern spezielle Schieber im Kanalnetz einen Rückstau und schützen so vor Überflutungen.
  • In Urfeld wurde der Kanal auf dem Radacker ausgebaut, ein Drosselbauwerk begrenzt dort den Abwasserzufluss in die Waldsiedlung deutlich.
  • Ein besonderes Großprojekt stellt das sich noch im Bau befindliche unterirdische Rückhaltebecken in Keldenich dar. Mit einem Volumen von 5.000 m³ erweitert es das Rückhaltepotenzial des Kanalnetzes erheblich. Die multifunktionale Fläche oberhalb des Beckens soll auch bei extremem Regenereignis zusätzlich Wasser aufnehmen können.
  • Darüber hinaus ist das Regenrückhaltebecken Rodenkirchener Straße Teil eines größeren Maßnahmenpakets. Insgesamt vier zusammenhängende Projekte in Unterdorfstraße und Eichholzer Straße werden umgesetzt, wobei die Gesamtkosten etwa 10 Millionen Euro umfassen. Die verbleibenden Maßnahmen verbessern den Anschluss der Rückhaltebecken an das bestehende Kanalnetz. Zudem sind neue Planungen, beispielsweise für den Palmersdorfer Bach, bereits angelaufen.

    Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger

    Die EBW raten allen Wesselingerinnen und Wesselinger, Wettervorhersagen in den kommenden Sommermonaten besonders aufmerksam zu beachten. Gerade Bewohnerinnen und Bewohner in hochwassergefährdeten Lagen sollten rechtzeitig vorsorgliche Maßnahmen treffen.

    Von herausragender Bedeutung ist die private Überflutungsvorsorge. Dazu gehören etwa Rückstausicherungen oder Informationen zu individuellen Starkregengefahren. Die Stadt Wesseling stellt Informationen und Übersichten zur Starkregenvorsorge unter dem Bereich „Abwasser – Starkregenvorsorge“ auf ihrer Website bereit.

    Bedeutung der Rückstausicherung und Starkregengefahrenkarten

    Mit diesen Angeboten erhalten Bürgerinnen und Bürger wertvolle Hilfestellungen, um sich bestmöglich auf Starkregenereignisse vorzubereiten und Schäden an Eigentum zu vermeiden.

    Weiterdenken: Zukünftige Entwicklungen und Präventionskultur

    Der konsequente Ausbau der städtischen Infrastruktur unterstreicht, dass der Klimawandel und seine Auswirkungen ernst genommen werden. Prävention und Vorsorge werden als Gemeinschaftsaufgabe verstanden: Jeder Einzelne kann mit einfachen Maßnahmen zur Risikominimierung beitragen, gleichzeitig arbeitet die Stadt weiter an Großprojekten für den Schutz aller.

    title="Presseteam der Stadt Wesseling"

    subtitle="Ansprechpartner für Fragen zu den Starkregenmaßnahmen"

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    Die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen städtischen Betrieben und Bürgerschaft bildet die Basis für einen effektiven Schutz vor den Folgen von Starkregen in Wesseling. Neue Projekte sind bereits in Planung – die Entwicklung bleibt dynamisch, um die Sicherheit der Stadt weiter zu erhöhen.

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