Freier Eintritt: „How to become a sweet potato“ mit Selma und Alper in Witten
Show auf dem Vorplatz des B63 (11. September, 19 Uhr) mit Musik, Antirassismus- und Allyship-Diskurs sowie Moderation durch Arman Marvani („Dein Couseng“)
Am 11. September um 19 Uhr macht die Show „How to become a sweet potato – Eine Fritten-Buden-Show über Antirassismus und Allyship“ auf dem Vorplatz des B63 in der Bahnhofstraße 63 in Witten Station. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mit dem Auftritt in Witten setzt das Projekt seine Reihe in Nordrhein-Westfalen fort. Zuvor wurde es am 28. August in Bochum gezeigt sowie am 5. September um 19 Uhr auf dem Nordmarkt in Dortmund und am 6. September um 18 Uhr im Missundehof in Dortmund. Das Kulturforum Witten AöR unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Kulturförderung.
Kunst, Performance und Diskurs im öffentlichen Raum
„How to become a sweet potato“ verbindet Performance, Musik und Diskurs in einem offenen Showformat. Im Mittelpunkt stehen die Figuren Selma und Alper, die über Rassismus sprechen und neben Süßkartoffelpommes auch Geschichten aus dem Ruhrgebiet servieren. Gastgeber des Abends ist Arman Marvani, bekannt als „Dein Couseng“, der migrantische und diasporische Gäste empfängt.
Nach Angaben der Veranstalter soll die Frittenbude zum Treffpunkt für Migras, Allies und alle werden, die es werden wollen. Das Projekt versteht sich als Raum für Empowerment, Allyship und gesellschaftliche Veränderung und setzt auf einen niedrigschwelligen Zugang zu Kunst, Austausch und Teilhabe im öffentlichen Raum.
Für die Kulturförderung des Kulturforums Witten ist der diversitätsorientierte Ansatz des Projekts von besonderer Bedeutung. Die Produktion bringt unterschiedliche Lebensrealitäten und Perspektiven zusammen und knüpft an eine frühere Zusammenarbeit von Philip Gregor Grüneberg an: Gemeinsam mit Fatma Yavaş realisierte er 2025 die Intervention „NAZAR – Mach kein Auge“ vor dem Saalbau Witten.
Mitwirkende und Förderung
Die künstlerische Leitung liegt bei Philip Gregor Grüneberg, die Dramaturgie und Produktionsleitung bei Aylin Kreckel. Zum Team gehören außerdem Selma Lou Haß und Alper Adem Yilmaz in der Performance, Andrea Barba für die Ausstattung, Gizem Erdem für Food Truck Paintings und Grafikdesign, studio flitzi für die Öffentlichkeitsarbeit, Nico Gattner für die Technik, Maedeh Mirzaei für die Projektassistenz sowie Kathi Zathü und Scherwin Hosseini für Awareness. Für Sweet Potato Fries & Dips sorgt Pippo. Als Gäste sind unter anderem Sema Kurschunlu, Batıkağan Pulat, Eymen Nahali und Aylin Oğuş angekündigt.
Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Landesbüro Freie Darstellende Künste, vom Fonds Soziokultur aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NRW, vom KULTURsekretariat Wuppertal, vom Kulturforum Witten, vom Kulturbüro der Stadt Dortmund und von der Stadt Bochum. In Kooperation stehen artscenico e. V., Das Schaubüdchen, Gemischte Tüte des Stadtteilschule e. V., IFAK e. V., Wohnküche und das Theater im Depot dahinter.
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