Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht unbekannten Betrüger in Pulheim

Tatverdächtiger soll sich als Polizeibeamter ausgegeben und einer Frau Bargeld erschlichen haben – Zeugen werden gebeten, Hinweise zu geben

Von Herold-Team
Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht unbekannten Betrüger in Pulheim
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KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach einem unbekannten Mann, der am Mittwochmittag, 23. September, in Pulheim eine Frau um Bargeld betrogen haben soll. Nach Angaben der Polizei gab sich ein Anrufer zuvor als Polizeibeamter aus und behauptete, in der Umgebung der Geschädigten sei ein Einbrecher unterwegs, der bei ihr einbrechen wolle.

Der Unbekannte soll etwa 170 bis 175 Zentimeter groß und schlank sein. Er habe schwarze Haare und einen schwarzen Bart getragen. Zur Tatzeit sei er in einem schwarzen Pullover und einer schwarzen Hose mit weißen Streifen bekleidet gewesen.

Nach derzeitigem Sachstand erhielt die Seniorin gegen 14 Uhr den Anruf. Der angebliche Polizeibeamte habe sie aufgefordert, ihre Wertgegenstände zum Schutz vor dem vermeintlichen Einbruch an einen weiteren Polizisten zu übergeben. Kurz darauf erschien nach Polizeiangaben ein Mann an der Haustür der Geschädigten im Bereich der Hackenbroicher Straße. Die Pulheimerin übergab daraufhin Schmuck. Erst später bemerkte sie den Betrug und alarmierte die Polizei.

Hinzugerufene Polizeikräfte dokumentierten die Spuren, fahndeten nach Verdächtigen und fertigten eine Strafanzeige. Die Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat 12.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Täter oder zu verdächtigen Feststellungen zur Tatzeit. Zeugen können sich telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an [email protected] melden.

Polizei rät

Die Polizei weist darauf hin, keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer herauszugeben. Polizeibeamte, Staatsanwälte, Ärzte und andere Amtsträger verlangten niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unbekannte sollten nicht in die Wohnung gelassen und Geld oder Wertgegenstände nicht an fremde Personen übergeben werden.

Außerdem rät die Polizei, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, selbst aufzulegen und die Institution, von der die angebliche Amtsperson kommt, unter einer selbst herausgesuchten Telefonnummer zu kontaktieren. Über derartige Vorfälle soll die Polizei unter der Notrufnummer 110 informiert werden.

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