Geldwäsche in Köln-Bayenthal: Festnahme nach WhatsApp-Betrug

Polizei Köln nimmt mutmaßlichen Geldwäscher und drei Komplizen fest – 150.000 Euro Schaden durch Betrug und Konto-Missbrauch ermittelt.

Von Blaulichtreport2 Min. Lesezeit
Geldwäsche in Köln-Bayenthal: Festnahme nach WhatsApp-Betrug

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

KI-Symbolbild · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei haben am Donnerstagabend in Köln-Bayenthal einen mutmaßlichen Geldwäscher festgenommen. Der Einsatz erfolgte im Rahmen umfangreicher Ermittlungen gegen Betrug und Geldwäsche. Dabei wurden drei weitere junge Männer im Alter von 19 und 21 Jahren als mutmaßliche Komplizen identifiziert.

Hintergrund der Ermittlungen

Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei dem festgenommenen 18-Jährigen um einen Verdächtigen, der im Verdacht steht, Einzahlungen aus verschiedenen Betrugshandlungen genutzt zu haben. Zu den Betrugsmaschen zählen unter anderem das Auftreten als falsche Bankmitarbeiter und die sogenannte „Hallo Mama“-WhatsApp-Betrugsmasche.

Der Verdächtige soll „geliehene Konten“ Dritter verwendet haben, um Einkäufe zu tätigen und so das betrügerisch erlangte Geld zu verschleiern. Der bislang ermittelte Schaden erstreckt sich über etwa 40 Einzelfälle und beläuft sich auf rund 150.000 Euro.

Vorgehen und weitere Ermittlungen

Die Ermittler wurden auf die Gruppe aufmerksam, nachdem der 21-jährige Mitverdächtige bei Einkäufen und Barabhebungen in Supermärkten und Drogerien im Kölner Süden auffiel. Währenddessen warteten seine drei mutmaßlichen Komplizen vor den Geschäften.

  • Bei der Überprüfung der Verdächtigen wurden mehrere Hundert Euro Bargeld sichergestellt.
  • Die Polizei stellte zudem geringe Mengen Betäubungsmittel, fünf Mobiltelefone sowie zwei fremde Debitkarten sicher.
  • Nach aktuellem Kenntnisstand sollen Personen, die ihre Konten zur Verfügung stellten, dafür in einigen Fällen vom Hauptverdächtigen bezahlt worden sein. Auch gegen diese Konto-Inhaber laufen nun Ermittlungen.

    Schaden und Folgen für Betroffene

    Der bislang bekannte Schaden beträgt rund 150.000 Euro aus etwa 40 Einzeltaten. Die Polizei setzt die Ermittlungen fort, um mögliche weitere Beteiligte und Betroffene zu identifizieren. Auch die Rolle derjenigen, die ihre Konten für die Transaktionen bereitgestellt haben, wird intensiv geprüft.

    Die Behörden weisen darauf hin, dass die Ermittlungen noch andauern und weitere Ergebnisse zu erwarten sind. Die Öffentlichkeit wird gebeten, bei Verdachtsfällen wachsam zu bleiben und Hinweise an die Polizei zu melden.

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

    Einfache Sprache

    Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

    Datenschutz