Kellerbrand in Dortmund-Nette: Haus evakuiert

Großer Feuerwehreinsatz in Dortmund-Nette: Mehrfamilienhaus nach Kellerbrand evakuiert, 70 Einsatzkräfte kämpften gegen starke Rauchentwicklung und Hitze.

Von Blaulichtreport2 Min. Lesezeit
Kellerbrand in Dortmund-Nette: Haus evakuiert

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Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Adelhartweg im Ortsteil Nette gerufen. Kurz nach 18:00 Uhr ging der Notruf ein. Schon beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nahe der Feuerwache 9 (Mengede) war eine starke Rauchentwicklung aus einem Kellerfenster sichtbar. Die Situation vor Ort entwickelte sich schnell zu einem groß angelegten Einsatz.

Evakuierung und Brandbekämpfung

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits einige, zum Teil in ihrer Mobilität eingeschränkte, Bewohner im Treppenhaus. Diese wurden zügig evakuiert. Die Feuerwehr startete unmittelbar danach mit der Brandbekämpfung im weitläufigen Kellergeschoss des Gebäudes. Die Arbeit im Keller wurde durch starke Verrauchung und erhebliche Hitze erschwert, was zu einem hohen Personalbedarf führte. Die eingesetzten Atemschutztrupps mussten mehrfach ausgewechselt werden. Die Brandbekämpfung selbst erfolgte durch den kombinierten Einsatz von Wasser und Löschschaum.

Gebäude- und Personensicherung

Während die Löschmaßnahmen liefen, wurde das gesamte Gebäude kontrolliert geräumt. Innenliegende Lüftungsschächte waren vom Rauch betroffen, wodurch eine vollständige Evakuierung notwendig wurde. Auf der Vorder- und Rückseite des Hauses setzten die Einsatzkräfte zwei Drehleitern zur Kontrolle der Wohnungen von außen ein. Mehrere Bewohner wurden zur Sicherheit betreut, drei von ihnen kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Weitere Maßnahmen und Herausforderungen

  • Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar.
  • Betroffene Bewohner wurden zunächst in einem Betreuungsbus untergebracht und später in Ersatzunterkünfte verlegt.
  • Die sommerlichen Temperaturen erhöhten die körperliche Belastung der Einsatzkräfte, weshalb häufigere Wechsel bei den Atemschutztrupps nötig wurden.
  • Umfangreicher Einsatz

    Insgesamt waren rund 70 Kräfte von mehreren Dortmunder Feuerwachen und des Rettungsdienstes am Einsatz beteiligt:

    • Feuerwache 9 (Mengede)
    • Feuerwache 2 (Eving)
    • Feuerwache 5 (Marten)
    • Feuerwache 8 (Eichlinghofen)
    • Freiwillige Feuerwehr 20 (Nette)
    • Freiwillige Feuerwehr 19 (Lütgendortmund)
    • Rettungsdienst
    • Der Gesamteinsatz endete gegen 21:45 Uhr.

      Untersuchung der Brandursache

      Die Ursache des Brandes wird derzeit noch von der Polizei untersucht. Weitere Informationen dazu liegen bislang nicht vor.

      Die Feuerwehr Dortmund hebt den koordinierten Einsatz aller beteiligten Kräfte sowie die rasche Evakuierung der Bewohner als zentrale Faktoren für den positiven Ausgang des Einsatzes hervor. Die Nachsorge und die Ermittlungen zur Brandursache laufen weiter.

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