Schüsse auf Sportplatz: Mutmaßlicher Täter im Rollstuhl flüchtig

Am Holweider Marktplatz in Köln wurde ein 16-Jähriger bei einem Schuss aus einem Luftgewehr verletzt. Jetzt sucht die Polizei dringend nach Zeugen!

Von Blaulichtreport1 Min. Lesezeit
Schüsse auf Sportplatz: Mutmaßlicher Täter im Rollstuhl flüchtig

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Am Montagabend, dem 17. Februar, ereignete sich ein beunruhigender Vorfall auf dem Sportgelände am Holweider Marktplatz in Köln. Ein bisher unbekannter Mann im Rollstuhl soll mutmaßlich einen 16-jährigen Jungen angeschossen haben. Diese Tat wirft viele Fragen auf und löste eine umfassende polizeiliche Ermittlung aus.

Die Ereignisse des Abends

Gegen 18.30 Uhr soll der Mann mit einem elektrischen Rollstuhl auf den Sportplatz gefahren sein, wobei er lautstark pöbelte. Augenzeugen berichteten, dass er die drei Jungen – den 16-Jährigen und zwei weitere im Alter von 12 und 13 Jahren – vermutlich auf Russisch anschrie. Aus Furcht vor einer möglichen Eskalation rannten die drei Jungen weg.

Ein mutmaßlicher Schuss und seine Folgen

Der 16-Jährige, der gezwungen war, zum Sportplatz zurückzukehren, um etwas liegen Gebliebenes zu holen, hörte plötzlich einen Schuss. Glücklicherweise blieb er unverletzt, doch seine Jacke zeigte ein durchlochtenes Innenfutter. Ein Projektil eines Luftgewehrs wurde darin von den alarmierten Polizisten sichergestellt.

Fahndung und Täterbeschreibung

Der mutmaßliche Schütze wird als etwa 40 bis 50 Jahre alt beschrieben, mit einer Halbglatze. Zudem soll er vermutlich einseitig gelähmt sein und zum Tatzeitpunkt eine schwarze Jacke getragen haben. Der Vorfall ist aufgrund der besonderen Umstände, dass der Angreifer in einem elektrischen Rollstuhl unterwegs war, stark in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.

Ermittlungen und Aufruf zur Mithilfe

Die Kölner Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und ist derzeit auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise zur Identität oder dem Aufenthaltsort des Verdächtigen geben können. Die Zusammenarbeit der Bevölkerung mit den Ermittlungsbehörden könnte entscheidend für die Aufklärung des Falles sein.

Kriminalkommissariat 55: Hinweise erbeten: 0221 229-0 · [email protected]

Die Polizei appelliert an mögliche Zeugen, sich zu melden, damit der Fall schnellstmöglich aufgeklärt werden kann und eine mögliche Wiederholungstat verhindert wird. Die Sicherheitslage in der Region wird weiterhin genau beobachtet.

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