Seniorin in Erftstadt von falscher Polizistin betrogen

Betrug in Erftstadt: Falsche Polizeibeamtin erbeutet Schmuck von Seniorin – Polizei Rhein-Erft-Kreis bittet um Zeugenhinweise.

Von Blaulichtreport2 Min. Lesezeit
Seniorin in Erftstadt von falscher Polizistin betrogen

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

KI-Symbolbild · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Sonntagabend wurde eine Seniorin in Erftstadt Opfer eines Betrugs durch eine falsche Polizeibeamtin. Die Täterin gab sich als Kollegin der Polizei aus und konnte mit einer geschickten Lüge Schmuck erbeuten. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat die Fahndung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Der Tathergang: Betrug durch List

Die etwa 40 bis 45 Jahre alte und circa 165 cm große Frau mit dunklen Haaren erschien gegen 19:30 Uhr in der Peter-May-Straße. Sie war schlank, trug eine schwarz-weiße Jacke und einen Mund-Nasen-Schutz. Die Seniorin hatte zuvor einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten erhalten. In dem Gespräch wurde ihr vorgetäuscht, es seien Einbrecher in der Nähe festgenommen worden. Die Angerufene wurde weiter verunsichert: Es werde nun zu ihrer Sicherheit eine Kollegin der Polizei vorbeikommen, die ihre Wertsachen in Verwahrung nehmen solle.

Im Vertrauen auf diese Geschichte übergab die Seniorin schließlich ihren Schmuck an die Tatverdächtige, welche sich daraufhin unerkannt entfernt hat.

Betrugsmasche: Falsche Polizeibeamte

Die Polizei warnt vor dieser sogenannten „Enkeltrick“-ähnlichen Methode, bei der sich Betrüger am Telefon als Amtspersonen ausgeben und unter Vorwänden Wertgegenstände verlangen.

Empfohlene Verhaltensweisen zum Schutz

  • Keine Informationen zu Bargeld oder Konten an Unbekannte herausgeben.
  • Polizisten oder Behördenmitarbeiter fordern niemals Herausgabe von Wertgegenständen.
  • Wertgegenstände niemals an fremde Personen übergeben.
  • Sich nicht unter Druck setzen lassen – im Zweifel das Gespräch beenden.
  • Die angebliche Behörde stets über eine offiziell bekannte Nummer kontaktieren.
  • Bei Verdacht sofort die Polizei über den Notruf 110 informieren.
  • Zeugensuche und Hinweise

    Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, wachsam zu bleiben und verdächtige Anrufe oder Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden. Auch wer einen Betrugsversuch bemerkt, vereitelt oder einer verdächtigen Person den Zutritt verweigert hat, sollte sich mit den Behörden in Verbindung setzen.

    Polizei Rhein-Erft-Kreis: Hinweise und Informationen: 110

    Die Polizei Rhein-Erft-Kreis setzt alles daran, die Tatverdächtige zu finden und weitere Betrugsfälle zu verhindern. Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, indem sie verdächtige Vorfälle melden und grundsätzlich einen kritischen Umgang mit unerwarteten Anrufen pflegen.

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

    Einfache Sprache

    Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

    Datenschutz