Waldpflegemaßnahmen am Briloner Waldfeenpfad: Sperrung aus Verkehrssicherheitsgründen

Waldfeenpfad rund um den Briloner Wald: Wegen Waldpflegemaßnahmen bleibt er gesperrt. Arbeiten laufen bis Ende August, Absperrungen beachten.

Von Brilon, Medien via Presse1 Min. Lesezeit
Waldfee auf einer Bank im Wald.

Foto: listen.briit.de

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Im Waldgebiet rund um den Briloner Waldfeenpfad laufen derzeit Waldpflegemaßnahmen des Forstbetriebs der Stadt Brilon. Während der Arbeiten bleibt der Waldfeenpfad aus Gründen der Verkehrssicherheit vollständig gesperrt und darf bis zum Abschluss der Maßnahme nicht betreten werden. Nach Angaben des Forstbetriebs ist voraussichtlich bis Ende August mit Einschränkungen für Besucherinnen und Besucher zu rechnen.

Junger Wald soll langfristig stabilisiert werden

Nach Angaben der Stadt wird der junge Wald, der nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007 entstanden ist, durchforstet. Ziel ist es, ihn langfristig zu stabilisieren und klimaresiliente Mischbaumarten gezielt zu fördern. Dafür ist ein kleines Harvesteraggregat im Einsatz, das Erschließungslinien anlegt und selektiv einzelne Bäume entnimmt.

Dadurch sollen sogenannte Zukunftsbäume mehr Platz, Licht und Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. Das Ziel der Maßnahme ist nach Angaben des Forstbetriebs die Entwicklung eines stabilen, artenreichen und klimaangepassten Waldes.

Daueraufgabe im Stadtwald

Die Waldpflege ist demnach für den Briloner Stadtwald eine Daueraufgabe. Mehr als die Hälfte der Waldflächen besteht infolge des Orkans Kyrill im Jahr 2007 sowie der Borkenkäferkalamität in den Jahren 2019 bis 2022 aus jungen Waldbeständen. Diese müssten in den kommenden Jahren kontinuierlich gepflegt werden, damit sie sich zu widerstandsfähigen Mischwäldern entwickeln können.

Forstbetrieb bittet um Beachtung der Absperrungen

Der Forstbetrieb fordert Waldbesucherinnen und Waldbesucher auf, die Absperrungen zu beachten und den betroffenen Bereich zu meiden. Da die Arbeiten bereits begonnen haben, sei es vor Ort vereinzelt zu Irritationen gekommen. Der Forstbetrieb bedauert nach eigenen Angaben, dass die Öffentlichkeit in diesem Fall aus organisatorischen Gründen nicht früher informiert werden konnte, und bittet dafür um Verständnis.

Mit den Waldpflegemaßnahmen werde ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Entwicklung eines gesunden, stabilen und klimaanpassungsfähigen Stadtwaldes geleistet, teilt der Forstbetrieb mit.

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