Jugendnachhaltigkeitspreis 2026: Drei Projektgruppen ausgezeichnet
Beim Jugendnachhaltigkeitspreis 2026 haben drei Projektgruppen mit ihren kreativen und nachhaltigen Ideen überzeugt. Ausgezeichnet beziehungsweise ausgewählt wurden die Projektgruppe „Zukunfternten“ der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, die Projektgruppe „Nachhaltigkeit“ der Hauptschule Heidenoldendorf sowie die Ausbildungsklasse NFK1A (Fachpraktiker Küche) des Felix-Fechenbach-Berufskollegs.
In der vergangenen Sitzung des Jugendhilfeausschusses stellten die Gruppen ihre Vorhaben vor. Die Ausbildungsklasse NFK1A präsentierte die Idee „Pflanze statt Pflaster“. Emily Pikula, Laura Wiener und Anna-Marya Schefer wollen an einigen Stellen in der Stadt Pflastersteine entfernen oder vorhandene Ritzen nutzen, um dort Samen auszusäen oder kleine Pflanzen einzusetzen. Ziel ist es, Detmold grüner und schöner zu gestalten und damit einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten.
Die Projektgruppe „Nachhaltigkeit“ der Hauptschule Heidenoldendorf, vertreten durch Lilli Gottfried und Stoyan Stoyanov, zeigte in einem selbst gedrehten Video ihre Idee zur Müllvermeidung auf dem Schulgelände. Um achtlos weggeworfene Einwegtrinkpäckchen und Plastikflaschen zu vermeiden, sollen für die gesamte Schülerschaft Edelstahl-Mehrweg-Flaschen mit Schullogo angeschafft werden, die an einer Wasserzapfstelle befüllt werden können.
Die Projektgruppe „Zukunfternten“ der Geschwister-Scholl-Gesamtschule stellte ihr Vorhaben ebenfalls per Videobeitrag vor. Die Gruppe hat sich mit den Ernährungsgewohnheiten an ihrer Schule beschäftigt und festgestellt, dass das Nachhaltigkeitsziel „Nachhaltiger Konsum & Gesundes Leben“ noch nicht in jeder Brotdose angekommen ist. Als Lösung schlagen die Schülerinnen und Schüler eine Streuobstwiese mit Naschobst auf dem Schulgelände vor – nach dem Motto: „Vom Baum oder Strauch in den Mund“.
Bis zum Ende des Jahres haben alle Gruppen nun Zeit, ihre nachhaltigen Ideen auf ihrem Schulgelände oder in der Stadt Detmold umzusetzen.