DTV-Jahnkampfbahn in Düren wiedereröffnet

Die Jahnkampfbahn des Dürener Turnvereins 1847 e.V. (DTV) ist nach rund zwölf Monaten Bauzeit offiziell wiedereröffnet worden. An der Dr.-Overhues-Allee entstand für knapp 1,8 Millionen Euro eine modernisierte Leichtathletikanlage. Die Stadt Düren steuerte insgesamt 1,5 Millionen Euro bei.
Für die mehr als 130 aktiven Wettkampfsportlerinnen und -sportler des Vereins endet damit eine längere Zeit des Ausweichbetriebs auf der Sportanlage des Kreises Düren an der Euskirchener Straße. Die frühere Aschenbahn war zuletzt Mitte der 1970er Jahre saniert worden.
Neue Laufbahn und modernisierte Wettkampfstätten
Die Anlage verfügt über eine amtlich vermessene 400-Meter-Kunststofflaufbahn mit vier durchgehenden Bahnen sowie sechs Sprintbahnen für 100- und 110-Meter-Hürdenläufe. Erneuert oder modernisiert wurden auch Wettkampfstätten für Weit-, Drei- und Hochsprung sowie Diskuswurf. Vier Flutlichtmasten sollen Training in den dunkleren Monaten auch am Abend ermöglichen. Für einen möglichen Stabhochsprungbetrieb ist die Anlage vorbereitet.
Der DTV möchte die Jahnkampfbahn künftig auch Schulen und anderen Institutionen für den Schul- und Behördensport öffnen. Während der Sanierung stellte der Kreis Düren den Leichtathleten Trainingsmöglichkeiten auf seiner Sportanlage an den Kaufmännischen Schulen zur Verfügung.
Städtischer Zuschuss von 1,5 Millionen Euro
Der Stadtrat bewilligte 2024 zunächst eine Million Euro. Als sich bei der Detailplanung zusätzliche Kosten abzeichneten, insbesondere für die Entsorgung schadstoffbelasteter Asche aus der alten Laufbahn, erhöhte er den Zuschuss um weitere 500.000 Euro. Beide Beschlüsse fielen einstimmig.