Düren rüstet 6.243 Straßenleuchten auf neue LED-Technik um

In Düren sollen 6.243 Straßenleuchten eine neue Generation energiesparender LED-Technik erhalten. Stadt und Dürener Service Betrieb (DSB) wollen damit Straßen und Gehwege besser ausleuchten und zugleich den Energieverbrauch sowie den Wartungsaufwand senken.
Für den ersten Abschnitt sind rund drei Millionen Euro veranschlagt. 40 Prozent davon sollen aus Fördermitteln des Bundes kommen. Der DSB erwartet gegenüber der bisherigen Beleuchtung eine Stromeinsparung von rund 61 Prozent. Das entspräche jährlich etwa 1,29 Millionen Kilowattstunden. Über eine angenommene Lebensdauer von 20 Jahren rechnet die Stadt mit einer Einsparung von rund 11.262 Tonnen CO2.
Arbeiten in den Stadtteilen
Begonnen wurde in Arnoldsweiler. Als Nächstes folgen unter anderem Birkesdorf und Birgel; anschließend sollen die Arbeiten in alphabetischer Reihenfolge der Stadtteile weitergehen. Der Abschluss des ersten Abschnitts ist bis Ende Januar 2028 vorgesehen.
Die Straßenbeleuchtung war bereits 2021 großflächig auf LED umgestellt worden. Die damals eingesetzten Leuchten der ersten Generation hätten sich jedoch als weniger langlebig erwiesen als erwartet. Bei einem Teil fallen einzelne LED-Elemente aus; rund 3.000 Leuchten mussten in den vergangenen Jahren repariert werden.
Die neuen Leuchten sollen das Licht gezielter auf Straßen und Gehwege lenken. Möglichst wenig Licht soll auf angrenzende Grundstücke oder in Wohnräume fallen; bei Bedarf kann die Lichtverteilung angepasst werden.
Laternen für Montageteams freihalten
Die Firma Stadt.Land.Licht GmbH aus Kaltenkirchen übernimmt die Umrüstung. Weil die Leuchten mehr als sieben Meter hoch hängen, sind Hubarbeitsbühnen nötig. Der DSB bittet Anwohnerinnen und Anwohner, Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht direkt unter den betreffenden Laternen abzustellen und zugewachsene Masten im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten freizuhalten.
Auf seiner Internetseite will der DSB über den Projektverlauf in den einzelnen Bauabschnitten informieren. Nach dem ersten Abschnitt soll die Modernisierung weitergehen: In einem zweiten Schritt ist geplant, auch die rund 4.000 verbliebenen Straßenleuchten, vor allem in der Innenstadt, auf die neue LED-Technik umzustellen. Ein Förderantrag dafür wurde bereits gestellt.