Dürener Projekt „ANT“ verbindet Grünpflege mit Teilhabe

Grünflächen pflegen, Beete bepflanzen und Müll einsammeln: Im Dürener Stadtgebiet ist das Projekt „ANT - Arbeit, Natur, Teilhabe“ im Einsatz. Es bietet Menschen mit Suchterfahrungen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen, eine freiwillige Beschäftigung und soll ihnen neue gesellschaftliche und gegebenenfalls berufliche Perspektiven eröffnen.
Das gemeinsame Angebot des Sozialwerks Dürener Christen und der Caritas Suchthilfe Düren-Jülich wird im Auftrag der job-com des Kreises Düren umgesetzt. Pädagogische Fachkräfte begleiten die Teilnehmenden individuell. Neben einer verlässlichen Tagesstruktur und der Stärkung persönlicher Fähigkeiten ermöglicht das Projekt auch einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Unterstützung.
20 Plätze waren schnell belegt
Seit dem Start Mitte Mai stößt das Projekt laut Stadt auf große Resonanz. Die vorgesehenen 20 Plätze waren innerhalb kurzer Zeit belegt. Die Einsätze finden in enger Abstimmung mit dem Dürener Service Betrieb statt und ergänzen dessen reguläre Arbeit.
Die Teilnehmenden können sich jeweils morgens im Café D in der Bismarckstraße für ihre Einsätze anmelden. Gearbeitet wird in der Regel zwischen 10 und 13 Uhr. Für die geleistete Tätigkeit gibt es eine Aufwandsentschädigung von 1,80 Euro pro Stunde, die noch am selben Tag ausgezahlt wird. Finanziert wird das Projekt über den Kreis Düren beziehungsweise die job-com.
Das Angebot soll keine regulären Arbeitsplätze ersetzen. Es ist als zusätzlicher, geschützter Rahmen gedacht, in dem die Teilnehmenden sich einbringen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.