Kinderstadt „Düria“ bringt über 60 Kinder in Echtz zusammen

Mit einem Stadtfest ist die Kinderstadt „Düria“ im Jugendheim Echtz zu Ende gegangen. In den Herbstferien lebten, arbeiteten und feierten die Kinder dort sechs Tage lang jeweils von 10 bis 16 Uhr.
In Werkstätten und bei Dienstleistungsangeboten konnten die Kinder mit ihrer Arbeit eine eigene Währung verdienen. Die „Düris“ ließen sich unter anderem für Essen und Getränke, Freizeitangebote oder selbstgebastelte Gegenstände ausgeben. Ein Arbeitsamt half bei der Suche nach freien Arbeitsplätzen; bei einer Sparkasse konnten die Kinder ihr Spielgeld einzahlen und abheben. Zweimal täglich kamen sie zu Stadtversammlungen zusammen, bei denen Entscheidungen wie Lohnerhöhungen getroffen wurden. Außerdem wählten sie eine Bürgermeisterin.
Neu im Programm war ein Bauhof des Abenteuerspielplatzes. Die Kinder übernahmen dort Bau- und Verschönerungsarbeiten und legten aus Sicherheitsgründen einen Zebrastreifen vor der Treppe des Jugendheims an. Auch eine Milchbar und das als „Schnelles Eismobil“ eingesetzte Spielemobil „Schneller Emil“ kamen bei den Kindern gut an.
Zu den Gästen gehörten Bürgermeister a. D. Paul Larue, die Feuerwehr und eine Polizistin. Gemeinsam mit der Kinderstadt-Polizei klärte sie einen „Sparkassenraub“ auf. Mitglieder der Schützenbrüderschaft vom hl. Erzengel Michael Düren-Echtz e. V. ermöglichten den Kindern außerdem das Laserschießen.
Die mehr als 60 Einwohnerinnen und Einwohner der Kinderstadt im Alter von acht bis 14 Jahren wurden von rund 40 ehrenamtlichen „Buddies“ begleitet. Die jüngsten waren 15 Jahre alt, der älteste 85. Organisiert wurde „Düria“ vom Spielpädagogischen Dienst des Jugendamtes der Stadt Düren gemeinsam mit dem Jugendheim Echtz, dem Friedrich-Ebert-Jugendfreizeitzentrum der AWO, den städtischen Jugendtreffs Birgel und Rölsdorf, dem Abenteuerspielplatz Düren, dem Kinder- und Jugendzentrum Gürzenich, dem Kinder- und Jugendtreff AnnaCover und dem Bistro DaCapo.
Finanziell unterstützt wurde die Kinderstadt von der Sparkasse Düren, der Dürener Schatztruhe und der Aktion „Running for Kids“ von Peter Borsdorff.