Sechs Dürener Hilfsorganisationen werben gemeinsam um Ehrenamts-Nachwuchs

Sechs Dürener Hilfsorganisationen werben erstmals gemeinsam um Nachwuchs für das Ehrenamt. Die Kampagne „Wir für Düren - Ehrenamt ist Ehrensache“ soll Interessierten den Einstieg erleichtern. Bürgermeister Frank Peter Ullrich hat die Schirmherrschaft übernommen.
Beteiligt sind die Feuerwehr Düren, das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser, die Johanniter, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und das Technische Hilfswerk (THW). Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Düren-City e. V. und dem City-Marketing e. V. setzen sie die Aktion um. Unterstützt wird sie außerdem vom Dürener Einzelhandel und dem Citymanagement.
Nach Angaben der Stadt sind rund 900 Dürenerinnen und Dürener als aktive Einsatzkräfte bei den örtlichen Hilfsorganisationen engagiert. Das entspricht ungefähr 0,9 Prozent der Bevölkerung. Ab Anfang November sollen Plakate in den Schaufenstern der Innenstadtgeschäfte auf die Kampagne aufmerksam machen; hinzu kommen Aufkleber, Bierdeckel und weitere Werbemittel. Auch bei „Düren leuchtet“ am 7. November soll die Aktion in der Innenstadt sichtbar sein.
Informationen und Kontakte online
Auf den Werbemitteln führt ein QR-Code zu einer gemeinsamen Internetseite mit Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu den beteiligten Organisationen. Dort finden Interessierte auch Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, Dienstabende und Anschriften. Ein zentraler Informationsabend ist nicht geplant. Weitere Informationen gibt es unter wirfuerdueren.deexterner Link, öffnet ein neues Fenster und wirfürdüren.deexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
Mitmachen in verschiedenen Aufgabenbereichen
Mitmachen kann grundsätzlich jede und jeder. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich: Die Organisationen übernehmen die Ausbildung und stellen die Ausrüstung. Für Kinder und Jugendliche gibt es je nach Organisation eigene Gruppen ab sechs, zehn oder zwölf Jahren. Der aktive Einsatzdienst beginnt in der Regel mit 17 oder 18 Jahren.
Gesucht werden Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten, nicht nur für den unmittelbaren Einsatz, sondern auch für Aufgaben im Hintergrund. Als Beispiel für die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen nennt die Stadt den Waldbrand im Hürtgenwald im August, bei dem über mehrere Tage zahlreiche Einsatzkräfte aus der Region tätig waren, viele davon ehrenamtlich.