Der Wächter steht wieder

Die Skulptur „Wächter“ aus Anröchter Dolomit ist nach Restaurierung zurück am Heggertor in Hattingen und verbindet Kunst mit Stadtgeschichte.

Von Hattingens Redaktion1 Min. Lesezeit
Der Wächter steht wieder

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Nach mehrmonatiger Abwesenheit ist die bekannte Skulptur "Wächter" an der Kreuzung Heggerstraße/Augustastraße in Hattingen/Ruhr zurück an ihrem Platz. Die rund drei Meter hohe Steinskulptur, geschaffen nach einem Entwurf des tschechischen Künstlers Jan Koblas, wurde heute mithilfe eines Hebekrans auf ihren Sockel gehoben, nachdem zuvor die Verankerung im Fundament erneuert werden musste.

Kunstwerk von hohem symbolischem Wert

Der "Wächter" besteht aus Anröchter Dolomit und bringt ein Gewicht von acht bis neun Tonnen auf die Waage. Das Werk erinnert mit seiner Form an das historische Heggertor, eines der ehemaligen Stadttore von Hattingen. Gemeinsam mit vier weiteren Skulpturen in der Innenstadt verweist der "Wächter" auf die einstigen Zugänge zum Stadtkern.

Unfall als Auslöser der Restaurierung

Das Kunstwerk war vor einigen Jahren durch einen Verkehrsunfall erheblich beschädigt und als "irreparabel zerstört" eingestuft worden. Bei der anschließenden Wiederherstellung wurde die Skulptur leicht künstlerisch verändert, um den aktuellen künstlerischen Anforderungen zu entsprechen. Die Kosten für die erneute Reparatur nach dem jüngsten Schaden trägt laut Stadt der Unfallverursacher.

Stadttor-Kunstwerke als verbindendes Element

Die fünf Stadttor-Kunstwerke prägen das Bild der Hattinger Innenstadt und schaffen eine Verbindung zur Stadtgeschichte, indem sie an die einstigen Tore und Stadtgrenzen erinnern.

  • Skulptur "Wächter" am Heggertor
  • Vier weitere Stadttor-Kunstwerke im Zentrum
  • Symbolische Verknüpfung zu den historischen Stadtzugängen
  • Informationen für Interessierte

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