Grand Snail Tour in Hattingen Station bei HAZ Arbeit + Zukunft e. V.
Installation mit Fundstücken aus dem MÄCK Second sowie Arbeiten von Darsha Hewitt und Aram Bartholl am Donnerstag, 10. September 2026, von 11 bis 18 Uhr
Die Grand Snail Tour von Urbane Künste Ruhr macht am Donnerstag, 10. September 2026, in Hattingen Station. Von 11 bis 18 Uhr findet die Veranstaltung bei HAZ Arbeit + Zukunft e. V. an der Am Walzwerk 19, 45527 Hattingen statt. Schauplatz ist der Secondhandladen MÄCK Second, der für einen Tag gemeinsam mit den Künstler*innen Darsha Hewitt und Aram Bartholl sowie Teilnehmenden von HAZ Arbeit + Zukunft e. V. in eine raumgreifende Installation und einen Ort für Experimentieren mit Klang, digitalen Bildern sowie alten und neuen Technologien verwandelt wird.
Im Zentrum stehen Fundstücke aus dem Bestand von MÄCK Second, die untersucht, umgebaut und neu kombiniert werden. Ergänzt werden sie durch Arbeiten der beiden Künstler*innen sowie Werke aus der Sammlung der Grand Snail Tour. Besucher*innen treffen dabei auf ein Wohnzimmer Gaming Theatre, einen Workshop zur digitalen Erfassung von Arbeiten, eine interaktive Alarm-Installation und weitere Klang- und Hörstationen.
Programm am 10. September
- 11–18 Uhr – My Painting – 3D Scanning von Aram Bartholl: 3D-Scans von Kunstwerken aus den HAZ-Werkstätten
- 11–18 Uhr – Wohnzimmer Gaming Theatre von Aram Bartholl: Gamingstation für klassische Konsolenspiele aus Fernsehern und Möbelstücken
- 11–18 Uhr – Alarm von Aram Bartholl: interaktive Kamera- und Klanginstallation in einem Kronleuchter
- 11–18 Uhr – Bastel-Bass – No Strom Handy von Darsha Hewitt: performative Klanglandschaft aus gebastelten Smartphone-Lautsprechern
- 11–18 Uhr – Listening to Broken Music von Darsha Hewitt: DIY-Hörstation mit Resonanzkörpern ohne elektronische Verstärker
- 17 Uhr – performativer Rundgang durch den MÄCK Second mit Eva Busch und den Künstler*innen
Darsha Hewitt arbeitet nach Angaben der Mitteilung an Klanginstallationen und experimentellen Arbeiten, die technologische Verflechtungen und ihre Auswirkungen auf Mensch und Ökologie beleuchten. Aram Bartholl setzt sich in skulpturalen Interventionen, Installationen und performativen Workshops mit Medienverhalten, digitalen Öffentlichkeiten, Überwachung, Datensicherheit und Technikabhängigkeit auseinander.
Begleitet wird die Grand Snail Tour von einer Chronik: Für Hattingen übernimmt Julienne de Murier die Rolle der Chronist*in. Die Grand Snail Tour selbst ist ein mobiles Aktions- und Ausstellungsprojekt, das von 2024 bis 2027 durch alle 53 Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets reist.
Werke aus der Sammlung der Grand Snail Tour
- Cem A. – floor pieces and stanchions
- Havîn Al-Sîndy – Worte an den Ohren, an der Haut, an der Zelle
- Aram Bartholl – Missed Connections
- Cosima von Bonin – 7000 Palmen
- Jordi Colomer – NEW RUHR MAP
- Kasia Fudakowski – Palliative Patterns
- Lütfiye Güzel – Local Blackouts
- Anna Haifisch – Kleine orange Schnecke
- Stefan Marx – Dortmund Nordmarkt und Kiosk
- Nils Norman – Tablescapes
- Sowatorini Landschaft – Sonne Art Minigolf
- Anna Viebrock – HEUTE DEMNÄCHST ENDE
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