Hattingen erhält Fördermittel für die Ruhrpromenade
Rund 7,5 Millionen Euro für Nahmobilität: neue Fuß- und Radwege, Brücke sowie ökologische Aufwertungen geplant
Für die Ruhrpromenade in Hattingen-Winz-Baak ist der Förderbescheid eingetroffen. Die Stadt erhält rund 7,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm der Nahmobilität. Das Vorhaben ist Teil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027, soll jedoch nicht bis dahin fertiggestellt werden. Nach Angaben der Stadt sollen die Bauarbeiten bereits im kommenden Jahr beginnen.
Insgesamt sind für die Maßnahme rund 10 Millionen Euro vorgesehen. Mit der neuen Ruhrpromenade soll das touristische Angebot entlang des Ruhrtal-Radweges gestärkt und die Verknüpfung der Ruhrgebietsstädte verbessert werden.
Im Mittelpunkt des Projekts steht eine 100 Meter lange Fuß- und Radwegebrücke über die Ruhr. Sie soll die Altstadt mit dem Ruhrtalradweg verbinden. Zusätzlich sind 1,2 Kilometer neue Wege geplant, außerdem sollen die Flächen umfassend ökologisch aufgewertet werden.
Über den aktuellen Stand informieren Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing und Baudezernent Jens Hendrix vor Ort am Fuß der noch zu bauenden Brücke.
Termin
Die Information findet am Mittwoch, 2. September 2026, um 12 Uhr statt. Treffpunkt ist der Skaterpark am Leinpfad. Als Parkmöglichkeit nennt die Stadt die Minigolfanlage. Die Adresse lautet Ruhrdeich 24, 45525 Hattingen.
Von der Stadtverwaltung sind außerdem Melis Vereskala aus der Stadtplanung und Carsten Schmalhaus aus dem Bereich Tiefbau dabei.
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