Neuer Radweg am Ruhrtalradweg bei Hattingen geplant

Bau eines rund einen Kilometer langen, höhergelegten Abschnitts mit Sperrung und zeitlichem Ausblick bis 2027

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defaultFoto: Hattingens Redaktion (Pressemitteilung)

Am Ruhrtalradweg auf Höhe des Abschnitts Isenbergsstraße in Hattingen soll ab Montag, 7. September, ein neuer Radweg gebaut werden. Auf einer Länge von rund einem Kilometer entsteht parallel zum bestehenden Weg eine höhergelegene Asphaltstrecke, damit Rad- und Fußverkehr künftig getrennt geführt werden können. Der bisherige Weg bleibt danach den Fußgängerinnen und Fußgängern vorbehalten.

Der neue Radweg wird rund dreieinhalb Meter breit und verläuft etwa 1,20 Meter oberhalb des Ufers. Der betroffene Abschnitt liegt unterhalb der Isenburg und beginnt am historisch gepflasterten Leinpfad in Richtung Bochum. Nach Angaben der Stadt ist der bestehende Weg stark frequentiert und wird bei Hochwasser regelmäßig überflutet. Mit dem neuen Verlauf soll die Situation für beide Verkehrsarten verbessert und zugleich die Aufenthaltsqualität entlang des Abschnitts gesteigert werden.

Zu Beginn der Strecke sind Bänke und Sitzstufen vorgesehen. Im weiteren Verlauf entstehen zwei zusätzliche Aufenthaltsflächen mit Sitzbänken. Außerdem wird der Bereich ökologisch aufgewertet. Im oberen Bereich der Wiese sollen unter anderem Bäume gepflanzt werden, die auch mit den besonderen Bedingungen bei Hochwasser zurechtkommen. Begleitet wird die Maßnahme durch ein Büro für ökologische Baubegleitung. Insgesamt sind rund 220 neue Gehölze und 650 Quadratmeter Blühstreifen vorgesehen.

Während der Bauarbeiten muss der betroffene Abschnitt des Ruhrtalradwegs gesperrt werden. Eine Umleitung für Rad- und Fußverkehr führt über die Isenbergstraße und anschließend wieder auf den Ruhrtalradweg, wo sie in Höhe der heutigen Feuerwehrzufahrt zur Ruhr auf den bestehenden Weg trifft. Dafür wird die Fahrbahn der Isenbergstraße im Bereich der Umleitung verengt. Zugleich wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 auf 30 km/h reduziert, weil Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger die Umleitungsstrecke gemeinsam mit dem Straßenverkehr nutzen.

Die eigentlichen Bauarbeiten sollen voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Bis Februar 2027 sind noch Restarbeiten vorgesehen, darunter die Bepflanzung, das Aufstellen der Sitzgelegenheiten sowie die Beschilderung.

Für die Aufwertung des Abschnitts liegt bereits ein Förderbescheid über rund 1,1 Millionen Euro vor. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Stadt & Land“. Insgesamt sind rund 80 Prozent der Gesamtkosten förderfähig. Nach Angaben der Stadt ist dies ein weiterer Baustein im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) in Hattingen.

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