33 Milliarden Euro fürs Gemeinwohl

Land, Wohlfahrt und WestLotto betonen in Münster die Bedeutung des Lotto-Prinzips für soziale Angebote in NRW

Von Health Rold
33 Milliarden Euro fürs Gemeinwohl
Fiktives KI-Symbolbild zum Beitrag: 33 Milliarden Euro fürs GemeinwohlKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Ein breites Bündnis aus Landesregierung, sozialen Trägern und der staatlichen Lotteriegesellschaft hat in Nordrhein-Westfalen die Bedeutung des Lotto-Prinzips bekräftigt. Im Mittelpunkt des Treffens in Münster stand die Rolle der Lotteriegelder für gemeinnützige Zwecke und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land.

Gemeinsame Verantwortung für das Gemeinwohl

Nach Angaben aus der Mitteilung hob der Minister der Finanzen des Landes, Dr. Marcus Optendrenk, die gemeinsame Verantwortung von Politik, Sport, Wohlfahrt, Kunst, Kultur sowie Denkmal- und Naturschutz hervor. Das Lotto-Prinzip verbinde verantwortungsvolles Glücksspiel mit einer verlässlichen Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

Dr. Optendrenk verwies zudem darauf, dass bei WestLotto über 40 Prozent aller Spieleinsätze in die Förderung des Gemeinwohls fließen. Damit werde ein erheblicher Teil der Mittel unmittelbar für gemeinnützige Zwecke eingesetzt.

WestLotto verweist auf lange Unterstützung für das Gemeinwohl

Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1955 hat WestLotto nach eigenen Angaben bereits mehr als 33 Milliarden Euro für das Gemeinwohl bereitgestellt. Für das Jahr 2025 werden rund 104,8 Millionen Euro genannt, die über den sogenannten Sozialpool an gemeinnützige Zwecke geflossen sind.

WestLotto-Geschäftsführer Andreas Kötter betonte, das Unternehmen liefere einen wichtigen Beitrag zur Stabilität in Nordrhein-Westfalen. Man übernehme gerne Verantwortung, daraus erwachse der Auftrag. Zudem werde darauf geachtet, dass die Mittel transparent erwirtschaftet werden. Dieser Weg solle auch künftig konsequent fortgesetzt werden.

Bedeutung für soziale Träger in Nordrhein-Westfalen

Besonders deutlich wurde die Relevanz der Lotteriegelder aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege. Kirsten Schwenke, Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW, bezeichnete WestLotto als tragende Säule. Das Geld sichere bestehende Angebote und sei für die Erfüllung vielseitiger sozialer Aufgaben nicht wegzudenken.

Genannt wurden dabei unter anderem:

  • Familienberatungsstellen
  • Kindertagesstätten
  • Altenheime
  • ambulante Pflege
  • Zusammenarbeit von Politik, Trägern und Lotteriegesellschaft

    Auf der Konferenz wurde die enge Zusammenarbeit zwischen Politik, gesellschaftlichen Organisationen und WestLotto hervorgehoben. Ziel sei es, das Lotto-Prinzip auch künftig nachhaltig zu stärken und sich für das gemeinwohlorientierte Lotterieveranstaltungsmonopol einzusetzen, wenn über eine zukünftige Glücksspielgesetzgebung diskutiert wird.

    Dr. Optendrenk dankte den gesellschaftlichen Trägern in Nordrhein-Westfalen ausdrücklich für ihre tägliche Arbeit. Sie machten gesellschaftliches Miteinander in vielen unterschiedlichen Lebensbereichen möglich und bereicherten das Leben mit ihrem Einsatz.

    Einordnung des Treffens in Münster

    Das Treffen machte nach Darstellung der Mitteilung deutlich, dass Lotteriegelder in Nordrhein-Westfalen nicht nur als finanzielle Unterstützung verstanden werden, sondern als strukturelle Grundlage für zahlreiche gemeinnützige Aufgaben. Politik, soziale Träger und WestLotto signalisierten dabei, diese Rolle gemeinsam weiter zu stärken.

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