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Höxter plant Seniorenbeirat für mehr Mitbestimmung

Ehrenamtliches Gremium soll ältere Bürger stärker in die Kommunalpolitik einbinden

Von Herold-Redaktion für Höxter16.01.26, 14:18

In diesem Artikel

DH
Daniel Hartmann
BE
Bernhard Eder
NN
Nadine Nolte

Die Stadt Höxter plant einen bedeutenden Schritt zur stärkeren Einbindung älterer Menschen in kommunale Entscheidungsprozesse. Geplant ist die Einrichtung eines sogenannten Seniorenbeirats, der künftig die Interessen und das Engagement der älteren Bürgerinnen und Bürger systematisch in die Kommunalpolitik einbringen soll.

Demografischer Wandel als Auslöser

Hintergrund dieser Initiative ist der demografische Wandel: Der Anteil der älteren Bevölkerung wächst stetig, damit vergrößert sich auch der Kreis jener, die gesellschaftliche Unterstützung benötigen. Gleichzeitig möchten viele Seniorinnen und Senioren ihre reichen Erfahrungen und Kompetenzen aktiv in die Stadtgesellschaft einbringen.

Struktur und Ziele des geplanten Beirats

Der geplante Seniorenbeirat wird als juristisch legitimiertes, ehrenamtliches Organ konzipiert. Seine Aufgabe ist es, die besonderen Interessen der älteren Generation zu bündeln und sowohl intern innerhalb der Stadtverwaltung als auch extern gegenüber der Öffentlichkeit zu vertreten.

  • Stärkung der Partizipation älterer Menschen
  • Systematische Einbindung von Erfahrung, Wissen und Engagement in die Entwicklung der Stadt
  • Förderung einer generationengerechten und inklusiven Kommunalpolitik
  • Kurz erklärtPartizipation

    Partizipation bedeutet die aktive Beteiligung oder Mitbestimmung an Entscheidungsprozessen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

    Externe Expertise und erste Gespräche

    Für die konzeptionelle Vorbereitung setzt Höxter auf externe Unterstützung. Ein erfahrener Partner, der bereits vielfach Kommunen bei der Entwicklung von Beteiligungsstrukturen beraten hat und sich insbesondere mit der Einbindung älterer Menschen im ländlichen Raum auskennt, bringt seine fachliche Expertise ein.

    Bereits stattgefunden hat ein erstes Austauschgespräch, an dem Stadtvertreter, darunter Daniel Hartmann, sowie Experten wie Bernhard Eder von der Katholischen Landvolkshochschule Hardehausen und Nadine Nolte von der Stabsstelle Familie der Stadt Höxter, teilgenommen haben. Hierbei wurden mögliche Gestaltungsformen und die nächsten Schritte erörtert.

    Politische Beschlussfassung steht noch aus

    Die Stadt Höxter steht geschlossen hinter dem Vorhaben, betont jedoch, dass für die offizielle Umsetzung noch eine politische Beschlussfassung notwendig ist. In einer der kommenden Ratssitzungen wird das Projekt vorgestellt und die konzeptionellen Grundlagen den Ratsmitgliedern dargelegt.

    Damit setzt Höxter ein klares Zeichen für die gelebte Beteiligung der älteren Generation und eine zukunftsorientierte, soziale Stadtentwicklung.

    Blick nach vorn

    Mit dem Seniorenbeirat verfolgt die Stadt das Ziel, den Dialog zwischen Generationen zu fördern und die Mitgestaltung des öffentlichen Raums durch ältere Menschen zu erleichtern. Ob und wie das Modell Schule machen könnte, wird sich nach der politischen Entscheidung zeigen.

    Stadt Höxter

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    Höxter plant Seniorenbeirat für mehr Mitbestimmung
    Foto: hoexter.de

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