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Stellenabbau in München und Köln nach Zusammenschluss von Sky Deutschland und RTL

Nach der Übernahme von Sky Deutschland durch die RTL Group streicht RTL Stellen.

RTL streicht diese Stellen in München und Köln.

Die RTL Group führt die Übernahme von Sky Deutschland aus.

Sky Deutschland wird als Pay-TV- und Streamingdienst geführt.

RTL streicht an beiden Hauptstandorten 500 Stellen.

RTL führt den Stellenabbau noch in diesem Jahr durch.

Die 500 Stellen sind Vollzeitäquivalente.

So können deutlich mehr als 500 Beschäftigte betroffen sein.

Das geht aus einer Mitteilung hervor.

Vor weniger als einem Jahr reduzierte RTL bereits 600 Stellen.

Bei dieser früheren Maßnahme kündigte RTL auch Beschäftigte.

Christoph Schmitz-Dethlefsen kritisiert den neuen Stellenabbau scharf.

Er gehört zum ver.di-Bundesvorstand und ist für Medien zuständig.

Er sagt, Fusionen steigerten aus Sicht der Beschäftigten kaum etwas.

Er nennt angebliche Stärkungen der zusammengeführten Marken und Geschäftsfelder.

Er nennt auch Standortgarantien gegenüber Kartellbehörden und Kommunen.

Er sagt, diese Garantien hätten für die Beschäftigten kaum Bedeutung.

Nach seinen Worten verlieren bei RTL und Sky die Gekündigten.

Er bezieht sich dabei auf ein Zeitfenster von innerhalb eines Jahres.

Er sagt außerdem, der Bertelsmann-Konzern steigere seine Rendite.

Er sagt, nach der Fusion seien keine vielfältigeren Angebote erkennbar.

Er richtet sich dabei an Medienkonsumentinnen und Medienkonsumenten.

In der Mitteilung steht auch ein Kritikpunkt zu KI-Beiträgen.

Die Mitteilung sagt, RTL falle mit ersten KI-verfälschten TV-Beiträgen auf.

Die Mitteilung sagt, RTL kennzeichne diese Beiträge nicht ausreichend.

Die Mitteilung nennt auch Forderungen an Medienschaffende.

Sie sagt, Bertelsmann weise Medienschaffenden die Tür.

Das gilt nach Angaben für Medienschaffende, die gute Sendeformate entwickeln wollen.

Das gilt auch für Medienschaffende, die gute Beiträge entwickeln wollen.

RTL Deutschland hat seinen Hauptstandort in Köln.

Die Sky Deutschland hat ihren Sitz in München.

Nach der Fusion erreicht das Unternehmen zur Jahresmitte den dritten Platz.

Der dritte Platz gilt im Streamingmarkt nach Abonnements-Zahlen.

Netflix und Amazon Prime liegen vor dem Unternehmen.

Unternehmensangaben zufolge sollen die Kosten der Fusion 250 Millionen Euro betragen.

Das Fernseh-, Radio- und Zeitschriftengeschäft wird laut Angaben schrittweise zusammengeführt.

Dabei nutzt RTL Redaktionszusammenlegungen.

Dabei führt RTL auch Arbeitsplatzreduzierungen durch.