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ver.di bewertet Tarifeinigung im nordrhein-westfälischen Einzelhandel positiv

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bewertet die Tarifeinigung im nordrhein-westfälischen Einzelhandel positiv.

ver.di nennt die Einigung nach monatelangen Auseinandersetzungen erstmals tragfähige Lösung.

Silke Zimmer erklärte, die Sozialpartner seien nach dem Durchbruch im Groß- und Außenhandel zusammengekommen.

Sie sprach von monatelangen, harten Auseinandersetzungen im Einzelhandel.

Zimmer gehört dem ver.di-Bundesvorstand an und ist für den Handel zuständig.

Tariferhöhung im Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen

Die Einigung sieht eine Erhöhung der Tarifentgelte im nordrhein-westfälischen Einzelhandel vor.

Insgesamt sollen die Entgelte um 5 Prozent steigen.

  • Zum 1. August 2026 steigen die Entgelte um 3 Prozent.
  • Zum 1. Mai 2027 steigen die Entgelte um weitere 2 Prozent.
  • Ab dem 1. Mai 2027 gilt ein Mindeststundenentgelt von 14,90 Euro.

ver.di nennt diese Mindesthöhe für die Zeit ab dem 1. Mai 2027.

Regeln für Auszubildende

ver.di nennt auch eine Anpassung der Auszubildendenvergütungen.

Die Anpassung soll jeweils zum 1. September 2026 erfolgen.

Die Anpassung soll jeweils zum 1. September 2027 erfolgen.

Die Vergütungen sollen dabei um die gleichen Prozentsätze steigen.

Danach sollen die Beträge jeweils auf volle zehn Euro gerundet werden.

Laufzeit der Einigung

Die Laufzeit der Einigung beträgt 25 Monate.

Bewertung von Silke Zimmer

Silke Zimmer bezeichnet das Ergebnis als Erfolg.

Sie sagte, der Erfolg zeige Möglichkeiten durch aktive ver.di-Kolleginnen und Kollegen.

Sie sagte, diese Menschen hätten für Verbesserungen gekämpft.

Zimmer erklärte, betriebliche Streiks und Aktionen hätten geholfen.

Sie sprach über Mut und Ausdauer in den vergangenen Monaten.

Zimmer sagte, tausende Beschäftigte stünden in Nordrhein-Westfalen wieder unter Schutz.

Zimmer sagte, das sei durch einen rechtsverbindlichen Tarifvertrag.

Sie erklärte außerdem, sie gehe von weiteren Abschlüssen aus.

Als Grundlage nannte Zimmer die Einigung in den anderen bundesweit fünfzehn Tarifgebieten.

Diese Tarifgebiete betreffen den Einzelhandel.

Ver.di fordert mehr Geld im Alltag

ver.di sieht gestiegene Benzin- und Lebensmittelpreise als wichtige Lage.

Die Gewerkschaft fordert deshalb, dass Beschäftigte im Handel zügig mehr Geld erhalten.

Einordnung der wirtschaftlichen Bedeutung

ver.di nennt in den Eckdaten die wirtschaftliche Bedeutung des Handels in Deutschland.

Der Gesamtumsatz des Handels soll 2,17 Billionen Euro betragen.

Davon nennt ver.di 823 Milliarden Euro im Einzelhandel.

Davon nennt ver.di 1,35 Billionen Euro im Groß- und Außenhandel.

ver.di nennt außerdem den reinen Gewinn mit 82,9 Milliarden Euro.

Davon entfallen nach ver.di 25 Milliarden Euro auf den Einzelhandel.

Davon entfallen nach ver.di 57,9 Milliarden Euro auf den Groß- und Außenhandel.

Vergleich: Bruttomonatsverdienste in Nordrhein-Westfalen

ver.di nennt als Vergleich die derzeitigen Bruttomonatsverdienste in Nordrhein-Westfalen.

Eine Kauffrau oder ein Kaufmann im Einzelhandel soll ab dem sechsten Berufsjahr rund 3.219 Euro brutto verdienen.

Im Groß- und Außenhandel soll der Verdienst ab dem siebten Tätigkeitsjahr rund 3.394 Euro brutto betragen.