BarrierefreiheitEinfache Sprache
NRW4000 Logo
LandkreiseVeranstaltungen

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • KI-Hilfsmittel
  • Transparenzbericht
  • Unsere Quellen
  • Über uns
  • Styleguide

Verlag & Partner

  • Hessen App GmbH
  • dashdesign;
  • Die Stadt App
  • Die Mittelhessen-App
  • Herold News

Service

  • Kontakt
  • Problem melden
  • Werbung schalten
  • PUR-Abo & Kündigung

© 2026 Hessen App GmbH

Sprache wählen

ver.di bewertet Tarifeinigung im nordrhein-westfälischen Einzelhandel positiv

Die Einigung umfasst 5 Prozent höhere Tarifentgelte sowie ein Mindeststundenentgelt von 14,90 Euro ab 1. Mai 2027

Von Herold Politik27.08.26, 10:03

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bewertet die Tarifeinigung im nordrhein-westfälischen Einzelhandel positiv. Nach Angaben der Gewerkschaft ist damit nach monatelangen Auseinandersetzungen erstmals eine tragfähige Lösung erreicht worden.

„Wir begrüßen es, dass nach dem Durchbruch im Groß- und Außenhandel jetzt auch die Sozialpartner im Einzelhandel nach monatelangen, harten Auseinandersetzungen erstmals zu einer tragfähigen Lösung gekommen sind“, erklärte das für den Handel zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.

Tariferhöhung in Nordrhein-Westfalen

Die Einigung sieht für die Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Einzelhandel eine Erhöhung der Tarifentgelte um insgesamt 5 Prozent vor. Zum 1. August 2026 sollen die Entgelte um 3 Prozent steigen, zum 1. Mai 2027 um weitere 2 Prozent. Ab dem 1. Mai 2027 soll ein Mindeststundenentgelt von 14,90 Euro erreicht werden.

Auch die Auszubildendenvergütungen werden nach Angaben von ver.di jeweils zum 1. September 2026 und 2027 um die gleichen Prozentsätze angehoben und anschließend auf die vollen zehn Euro gerundet. Die Laufzeit der Einigung beträgt 25 Monate.

Bewertung durch ver.di

Zimmer sprach von einem Erfolg, der zeige, was möglich sei, wenn aktive ver.di-Kolleginnen und -Kollegen für Verbesserungen kämpften. Nach ihren Worten sei es dem Mut und der Ausdauer bei betrieblichen Streiks und Aktionen der vergangenen Monate zu verdanken, dass tausende Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen wieder unter dem Schutz eines rechtsverbindlichen Tarifvertrags stehen.

Zugleich erklärte sie, sie gehe davon aus, dass das Ergebnis die Grundlage für weitere Abschlüsse in den anderen bundesweit fünfzehn Tarifgebieten des Einzelhandels sei. Angesichts der gestiegenen Benzin- und Lebensmittelpreise sei es nun dringend geboten, dass alle Beschäftigten im Handel zügig mehr Geld im Portemonnaie hätten.

Einordnung der Gewerkschaft

In ihren Eckdaten verweist ver.di zudem auf die wirtschaftliche Bedeutung des Handels in Deutschland. Demnach beträgt der Gesamtumsatz des Handels 2,17 Billionen Euro, davon 823 Milliarden Euro im Einzelhandel und 1,35 Billionen Euro im Groß- und Außenhandel. Der reine Gewinn wird mit 82,9 Milliarden Euro angegeben, davon 25 Milliarden Euro im Einzelhandel und 57,9 Milliarden Euro im Groß- und Außenhandel.

Als Vergleich nennt ver.di außerdem die derzeitigen Bruttomonatsverdienste in Nordrhein-Westfalen: Eine Kauffrau beziehungsweise ein Kaufmann im Einzelhandel verdient ab dem sechsten Berufsjahr rund 3.219 Euro brutto. Im Groß- und Außenhandel liegt der Verdienst ab dem siebten Tätigkeitsjahr bei 3.394 Euro brutto.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

WhatsAppFacebookXE-Mail

Artikel anhören

Ihr Browser unterstützt die Audiowiedergabe nicht.