Neue Pumpstation soll Trinkwassertransport verdoppeln

Zwischen Nichtinghausen und Reiste steht die neue Pumpstation Wilhelmshöhe kurz vor der Fertigstellung.

Pumpstation „Wilhelmshöhe“ zwischen Nichtinghausen und Reiste, kurz vor der Fertigstellung.

Foto: Hochsauerlandwasser GmbH

Foto: Hochsauerlandwasser GmbH

Zwischen Nichtinghausen und Reiste steht die neue Pumpstation „Wilhelmshöhe“ kurz vor der Fertigstellung. Sie soll die Trinkwasserversorgung für Eslohe, Schmallenberg, Winterberg, Medebach und Hallenberg stärken – auch in möglichen Trockenperioden.

Mit der Anlage kann der Wasserverband Hochsauerland (WVH) bei Bedarf bis zu 110 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde durch sein Verbundnetz in Richtung der südlichen Verbandsmitglieder transportieren. Bislang lag die tatsächliche maximale Transportkapazität auf diesem Abschnitt bei etwa 55 Kubikmetern pro Stunde. Die Pumpen sollen sich automatisch zuschalten, wenn der Bedarf steigt; normalerweise wird das vorhandene Gefälle genutzt.

Die Pumpstation liegt im WVH-Leitungsnetz zwischen dem Hochbehälter Suberg und dem Hochbehälter Böttenberg. Besonders wichtig dürfte die zusätzliche Kapazität werden, wenn voraussichtlich im Frühjahr 2027 der „südliche Lückenschluss“ zwischen Schmallenberg und Winterberg in Betrieb geht.

Der WVH arbeitet bei dem Vorhaben mit den Gemeindewerken Eslohe und den Stadtwerken Schmallenberg zusammen. Rund 200.000 Euro werden in die Pumpstation investiert. Das Gebäude ist in Fachwerk-Optik gestaltet. Geplant und umgesetzt wurde das Projekt von der Hochsauerlandwasser GmbH.

Der Wasserverband verbindet die beteiligten Städte und Gemeinden mit einem rund 136 Kilometer langen Leitungsverbund. Das System soll dabei helfen, Engpässe an einzelnen Stellen auszugleichen.

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