Hürth bleibt weitere zwei Jahre Fairtrade-Stadt

Hürth trägt für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Town“. Schulen, Geschäfte und Ehrenamtliche stärken den fairen Handel vor Ort.

Von Hürths Redaktion1 Min. Lesezeit

Hürth darf sich weitere zwei Jahre „Fairtrade-Town“ nennen. Der Verein Fairtrade Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster e.V. hat die Stadt erneut ausgezeichnet. Seit der erstmaligen Auszeichnung im November 2022 ist es die zweite Titelerneuerung.

Das Engagement wird von einem lokalen Bündnis aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft getragen. Eine zentrale Rolle spielt die ehrenamtlich von Margit Reisewitz geleitete Steuerungsgruppe. Sie bringt die verschiedenen Akteurinnen und Akteure zusammen und setzt sich dafür ein, fairen Handel in Hürth stärker zu verankern.

Für den Titel müssen Kommunen unter anderem einen entsprechenden Ratsbeschluss vorweisen und nachweisen, dass fair gehandelte Produkte in Handel und Gastronomie erhältlich sind. Mindestens sechs Cafés oder Restaurants müssen solche Produkte anbieten; in Hürth beteiligen sich zudem mehr als zwölf Geschäfte. Auch Vereine, die beiden Kirchen und weitere Akteure unterstützen die Aktivitäten.

Ein Schwerpunkt liegt auf den Schulen: Das Ernst-Mach-Gymnasium und das Albert-Schweitzer-Gymnasium sind bereits als Fairtrade-Schulen ausgezeichnet. Eine weitere Hürther Schule befindet sich auf dem Weg zur Zertifizierung.

Wer die Fairtrade-Aktivitäten in Hürth mitgestalten möchte, kann sich ehrenamtlich in der Steuerungsgruppe engagieren. Eine formlose E-Mail an Margit Reisewitz genügt: [email protected].

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