Hürth nimmt vier neue Photovoltaikanlagen in Betrieb
Die Stadt Hürth hat in diesem Jahr vier neue Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden in Betrieb genommen. Zusammen leisten sie rund 195 Kilowatt Peak (kWp). Eine Anlage entstand beim Neubau des Bauteils F an der Friedrich-Ebert-Realschule. Solarstrom liefern inzwischen auch die Dächer der Carl-Orff-Schule, der Wendelinusschule und der Clementinenschule.
Damit verfügen die städtischen Gebäude nach Angaben der Stadt über eine Photovoltaikleistung von insgesamt rund 700 kWp. Die Anlagen sollen dazu beitragen, den Strombedarf kommunaler Liegenschaften stärker mit erneuerbarer Energie zu decken und klimaschädliche Emissionen zu verringern.
Weitere Anlagen geplant
An der Hauptfeuerwache Hürth haben die Arbeiten für eine weitere Photovoltaikanlage begonnen. Sie soll rund 192 kWp leisten. Darüber hinaus sind für dieses Jahr weitere Anlagen auf städtischen Gebäuden vorgesehen.
„Wir nutzen die vorhandenen Potenziale auf den Dächern unserer städtischen Gebäude und erzeugen erneuerbaren Strom direkt vor Ort. Damit setzen wir den eingeschlagenen Weg beim Ausbau erneuerbarer Energien konsequent fort“, sagt Bürgermeister Dirk Breuer.
Neben dem Ausbau der Photovoltaik will die Stadt den Energieverbrauch ihrer Gebäude weiter reduzieren. Dafür sollen auch deren energetische Optimierung und ein effizienter Umgang mit Energie eine Rolle spielen.