Kulturpreis 2026 geht an Inge Cürten-Noack

Der Kulturpreis 2026 der Stadt Hürth geht an Inge Cürten-Noack. Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt ihr seit fast 40 Jahren währendes Engagement für das Hürther Kulturleben.
Ein Ort für Musik, Literatur und Kunst
Mit ihrem „Kunstsalon Gelbe Villa“ in Hürth-Kendenich hat Inge Cürten-Noack nach Angaben der Stadt einen besonderen Ort für Musik, Literatur und Kunst geschaffen. Die ersten Konzerte fanden 1987, kurz nach der umfassenden Sanierung des Hauses an der Nussallee, im privaten Rahmen statt. Von Beginn an sei es ihr darum gegangen, Menschen in Hürth hochwertige Kulturveranstaltungen direkt vor der Haustür zu ermöglichen, ohne dafür nach Köln fahren zu müssen.
Der Salon bietet Platz für rund 50 Zuhörerinnen und Zuhörer. Die besondere Nähe zwischen Publikum und Kunstschaffenden, ein hochwertiger Steinwayflügel und die Atmosphäre des Raumes sollen zu einem unmittelbaren und intensiven Konzerterlebnis beitragen.
Bürgermeister Dirk Breuer würdigte die Preisträgerin mit den Worten: „Mit Leidenschaft, persönlichem Einsatz und großer Liebe zur Musik haben Sie die ‚Gelbe Villa‘ zu einer festen Größe des Hürther Kulturlebens gemacht. Dafür gebührt Ihnen unser großer Dank und höchste Anerkennung“.
Förderung junger Musikerinnen und Musiker
Inge Cürten-Noack bietet nach Mitteilung der Stadt insbesondere jungen, leistungsstarken Musikerinnen und Musikern am Beginn ihrer Laufbahn ein Podium. Sie erhalten damit die Möglichkeit, erste wichtige Bühnenerfahrungen zu sammeln. Das Spektrum der Programme reicht von der Renaissance bis zu modernsten Werken des 20. Jahrhunderts.
Einmal im Monat, gelegentlich auch ein zweites Mal, öffnet sie die Türen ihres Hauses für Künstlerinnen und Künstler sowie für ihr Publikum.
Langes Engagement für die Musik
Die Musik begleitet Inge Cürten-Noack seit vielen Jahrzehnten. Sie studierte Schulmusik und spielte über lange Zeit Oboe in Orchestern und Kammermusikensembles. Auch während ihrer Tätigkeit als Grundschullehrerin war es ihr ein besonderes Anliegen, Kindern die klassische Musik näherzubringen. Über Jahrzehnte unterrichtete sie Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen im Fach Musik, gründete und leitete Blockflötenorchester und organisierte Schulkonzerte. Mit dem „Kunstsalon Gelbe Villa“ setzt sie dieses Engagement bis heute fort.
Zum Kulturpreis der Stadt Hürth
Der Hürther Kulturpreis wird seit 1979 verliehen. Er würdigt außerordentliches Engagement und herausragende Leistungen in den Bereichen Musik, bildende und darstellende Kunst sowie Literatur. Ausgezeichnet werden zudem besondere Beiträge zum kulturellen Leben der Stadt Hürth. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 1.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet der Ausschuss für Kultur, Sport und Bäder auf Empfehlung einer Jury. Dieser gehören Mitglieder des Stadtrates, der Bürgermeister sowie die Leitung des Kulturamtes an.
Weitere Informationen: www.huerth.de