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Heimat-Preis NRW beim Wilbaser Markt verliehen
Heimat-Preis NRW auf dem Wilbaser Markt
Landrat Meinolf Haase verlieh in diesem Jahr den „Heimat-Preis NRW“.
Die Verleihung fand auf dem diesjährigen Wilbaser Markt statt.
Haase nannte drei Preisträger für Initiativen und Vereine.
Die Preisträger kommen aus dem Extertal, aus Detmold und aus Lage.
Begründung durch den Landrat
Haase lobte zahlreiche Menschen aus Lippe für ihr Engagement.
Er sagte, viele Menschen bewahren ihre Heimat.
Er sagte, viele Menschen gestalten die Gemeinschaft aktiv mit.
Haase betonte in seiner Laudatio das Ehrenamt.
Er sagte, ehrenamtliches Engagement stärkt die Gemeinschaft.
Er sagte, die ausgezeichneten Projekte wirken nachhaltig.
Er nannte die ländliche Lebenswelt als Schwerpunkt.
Preise und Geldbeträge
Den ersten Platz belegte die Dorfgemeinschaft Göstrup e.V.
Die Dorfgemeinschaft Göstrup e.V. erhielt 5.000 Euro.
Den zweiten Platz belegte Unser Diestelbruch e.V.
Unser Diestelbruch e.V. erhielt 3.000 Euro.
Den dritten Platz belegte der VfL Pottenhausen.
Der VfL Pottenhausen erhielt 2.000 Euro.
Erster Preisträger aus dem Extertal
Die Dorfgemeinschaft Göstrup e.V. kommt aus dem Extertal.
Der Verein restaurierte ehrenamtlich ein historisches Backhaus.
Der Verein nahm den Backofen wieder in Betrieb.
Der Verein veranstaltet seit mehr als zwölf Jahren Brotbacktage.
Der Verein plant bis zu dreimal jährlich Brotbacktage.
Ein Team aus zehn Frauen backt Brote und Platenkuchen.
Das Team nutzt dabei den historischen Ofen.
Der Verein verkauft die gebackenen Produkte anschließend.
Wegen der großen Nachfrage müssen Käufer Brote vorbestellen.
Der Verein führt außerdem themenbezogene Backtage durch.
Diese Backtage richten sich an Kinder.
Diese Backtage richten sich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.
Die Göstruper Brotbacktage sind überregional bekannt.
Die Brotbacktage ziehen regelmäßig viele Besucherinnen und Besucher an.
Zweiter Preisträger aus Detmold
Unser Diestelbruch e.V. kommt aus Detmold.
Der Verein entwickelte das Projekt „Diestelbrucher Modell“.
Das Projekt soll das Dorfleben im Ortsteil stärken.
Die Grundidee lautet, viele kleine Aktionen prägen das Dorfleben.
Diese Aktionen sollen Menschen aller Generationen einbeziehen.
Als Beispiel nennt der Text eine Fackelwanderung.
Als weiteres Beispiel nennt der Text gemeinsames Schneemannbauen.
Beim Schneemannbauen entstanden am Ende 57 Schneemänner.
Der Diestelbrucher Taler ist eine Veranstaltung für mehrere Generationen.
Kinder gestalten dort einen eigenen Keks für das Dorf.
Die Kinder bieten den Keks jährlich auf dem Weihnachtsmarkt an.
Außerdem nennt der Text eine Familienolympiade.
Der Verein gestaltet außerdem den Schulhof kreativ.
Der Verein nennt außerdem eine Weihnachtsmann-Kolonie.
Die Weihnachtsmann-Kolonie ist ein langfristiges Gemeinschaftsprojekt.
Bei dem Projekt entstehen über Monate Figuren fürs Dorf.
Mehrere Menschen gestalten diese Figuren gemeinsam.
Dritter Preisträger aus Lage
Der VfL Pottenhausen kommt aus Lage.
Der VfL Pottenhausen erhielt den dritten Preis.
Der Preis gilt dem Projekt „Freizeitplatz Pottenhausen“.
Das Projekt macht einen ehemaligen Sportplatz wieder nutzbar.
Das Engagement des Vereins schafft einen Treffpunkt für alle Generationen.
Der Verein baute zwei Beachvolleyballfelder in Eigenleistung.
Der Verein baute außerdem eine Boule-Bahn in Eigenleistung.
Der Verein stellte Sitzgarnituren auf.
Der Verein erhielt ein Holzhaus mit überdachter Sitzfläche.
Der Verein sanierte auch die Toilettenanlage in Eigenleistung.
Der Verein baute das Sporthaus zu einem Aufenthaltsraum um.
Der Aufenthaltsraum dient als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft.
Der Treffpunkt bietet regelmäßige Angebote.
Der Verein kümmert sich langfristig um Pflege und Weiterentwicklung.
Hintergrund zum Heimat-Preis NRW
Der Heimat-Preis NRW trug das Motto „Heimat bewahren – Zukunft gestalten“.
Die Auszeichnung fand zum achten Mal statt.
Das Ehrenamtsbüro des Kreises Lippe organisierte die Auswahl.
Die Auswahl würdigte beispielhafte Projekte aus Lippe.
Die Projekte waren innovativ und gemeinwohlorientiert.
Insgesamt gingen 32 Bewerbungen beim Ehrenamtsbüro ein.
Die 32 Bewerbungen kamen für den Heimatpreis.
Das Preisgeld stammt aus dem Landesförderprogramm „Heimat.
Zukunft.
Nordrhein-Westfalen“.