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Tourismus im Kreis Lippe erreicht 2025 neuen Höchststand
Höchststand im Tourismus im Kreis Lippe
Der Tourismus im Kreis Lippe erreichte 2025 einen neuen Höchststand.
Der Bruttoumsatz stieg laut Untersuchung „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ auf rund 634 Euro.
Rund 9.800 Menschen sichern dadurch ganz oder teilweise ihren Lebensunterhalt.
Der Tourismus brachte 2025 ein Steueraufkommen von rund 59 Millionen Euro.
Die Studie entstand im Auftrag des Teutoburger Wald Tourismus.
Der Auftraggeber ist die OstWestfalenLippe GmbH.
Tourismus als Standort- und Wirtschaftsfaktor
Nach Darstellung der Mitteilung macht Tourismus Ostwestfalen-Lippe für Gäste attraktiv.
Die Mitteilung nennt Wander- und Radwege als Beispiel.
Die Mitteilung nennt auch Museen, Restaurants, Bäder und Ausflugsziele.
Der Tourismus soll außerdem die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner erhöhen.
Meinolf Haase spricht von einer Freizeitinfrastruktur als Vorteil.
Haase ist Landrat des Kreises Lippe.
Haase ist außerdem Vorsitzender des Fachbeirats Tourismus.
Haase ist Vorsitzender der Lippe Tourismus & Marketing GmbH.
Haase sagt, das helfe auch bei der Gewinnung von Fachkräften.
Haase sieht das als Plus für Unternehmen in der Region.
Die wirtschaftliche Bedeutung in Ostwestfalen-Lippe zeigt die Studie nach Darstellung der Mitteilung.
Als Quelle nennt die Mitteilung die Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ der dwif-Consulting GmbH.
Haase verweist darauf, dass die Branche in Ostwestfalen-Lippe 3,3 Milliarden Jahresumsatz erziele.
Tagesreisen und Übernachtungen in Lippe
Für 2025 ermittelten Expertinnen und Experten des dwif 12,5 Millionen Tagesreisen.
Die Mitteilung ordnet diese Zahl als knapp 55 Prozent des Gesamtumsatzes ein.
Der Anteil entspricht rund 349 Millionen Euro.
Für 2025 nennt die Mitteilung 3,2 Millionen Übernachtungen.
Die Übernachtungen entsprechen gut 45 Prozent des Gesamtumsatzes.
Das sind rund 285 Millionen Euro.
Die Mitteilung beschreibt die Berechnung der Übernachtungszahlen.
Berücksichtigt wurden Übernachtungen aus der amtlichen Statistik.
Berücksichtigt wurden auch Aufenthalte bei Verwandten und Bekannten.
Berücksichtigt wurden außerdem Aufenthalte in Betrieben mit weniger als zehn Betten.
Beispiele sind Ferienwohnungen und Privatquartiere.
Die Mitteilung nennt außerdem Bereiche für weitere Ausgaben der Gäste.
Umsätze nach Branchen
Vom Gesamtumsatz entfallen laut Mitteilung rund 271 Millionen Euro auf das Gastgewerbe.
Rund 182 Millionen Euro entfallen laut Mitteilung auf den Einzelhandel.
Rund 181 Millionen Euro entfallen laut Mitteilung auf sonstige Dienstleistungen.
Die Mitteilung nennt als Beispiele Eintritte.
Die Mitteilung nennt außerdem den öffentlichen Nahverkehr.
Die Mitteilung nennt auch Tagungsangebote.
Wertschöpfung und Steueraufkommen
Die touristische Wertschöpfung beträgt in Lippe rund 9.800 Einkommensäquivalente.
Die Mitteilung stellt klar, dass dieser Wert nicht gleichbedeutend mit Beschäftigtenzahlen ist.
Die Mitteilung sagt, viele Menschen leben nur anteilig vom Tourismus.
Die Mitteilung erklärt auch, dass Arbeitsplätze standortgebunden sind.
Die Mitteilung sagt, Arbeitsplätze sind nicht verlagerbar.
Aus Mehrwert- und Einkommensteuer entsteht 2025 ein Steueraufkommen von rund 59 Millionen Euro.
Die Mitteilung ordnet dieses Steueraufkommen als Gemeinschaftssteuer ein.
Die Gemeinschaftssteuer geht an Bund, Länder und Kommunen.
Zusätzlich entstehen laut Mitteilung weitere Einnahmen.
Die Mitteilung nennt dafür Grund- und Gewerbesteuer.
Die Mitteilung nennt auch Zweitwohnungssteuer.
Die Mitteilung nennt außerdem Kurtaxe und Tourismusabgabe.
Umsatz seit 2022 gestiegen
Der Bruttoumsatz des Tourismus in Lippe stieg seit 2022 kontinuierlich.
2022 lag der Umsatz bei rund 578 Millionen Euro.
2023 überschritt der Umsatz laut Mitteilung die Marke von 600 Millionen Euro.
2025 erreichte der Umsatz schließlich rund 634 Millionen Euro.
Die Mitteilung nennt als Hauptgrund höhere Ausgaben der Gäste vor Ort.
Rückläufige Kennzahlen trotz Wachstum
Trotz des Umsatzwachstums nennt die Studie rückläufige Kennzahlen.
Die Zahl der Tagesreisen blieb mit 12,5 Millionen unter dem Wert von 2019.
Der Vor-Corona-Wert lag laut Mitteilung bei 13,1 Millionen Tagesreisen.
Das dwif nennt als Gründe unter anderem Inflation.
Das dwif nennt außerdem ein gesunkenes Konsumbudget.
Das gilt besonders für den Tagesausflugsverkehr.
Der Tagesausflugsverkehr gilt laut Mitteilung als besonders aktivitäts- und preissensibel.
Auch beim Einkommensäquivalent gibt es laut Mitteilung einen Rückgang.
Der Wert liegt 2025 bei rund 9.800.
Das entspricht laut Mitteilung etwa 11 Prozent unter dem Niveau von 2019.
Die Mitteilung verweist auf Probleme im Gastgewerbe.
Die Mitteilung sagt, Betriebe schränkten wegen Fachkräftemangel Öffnungszeiten ein.
Die Mitteilung sagt auch, Betriebe lehnten Anfragen für Feierlichkeiten ab.
Die Mitteilung nennt außerdem Anfragen für Veranstaltungen.
Das werde laut dwif bundesweit beobachtet.
Markus Backes bewertet die Zahlen als Auftrag.
Backes ist Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH.
Backes ist Leiter des Teutoburger Wald Tourismus.
Backes sagt, die Region solle nicht nur mehr Gäste gewinnen.
Backes sagt auch, die Region solle qualitativ wachsen.
Backes fordert mehr Wertschöpfung pro Gast.
Backes nennt Investitionen als wirksam.
Er nennt Investitionen in touristische Infrastruktur.
Er nennt auch die Vermarktung der Region.
Backes sagt, das zahle sich in Euro und Cent aus.
Backes nennt zusätzliche Steuereinnahmen für Kommunen als Vorteil.
Backes nennt außerdem eine höhere Lebensqualität als Nutzen.
Entwicklung setzt sich 2026 fort
Die offizielle Beherbergungsstatistik zeigt laut Mitteilung eine positive Entwicklung 2026.
Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Übernachtungen um 2,3 Prozent.
Bei ausländischen Gästen stiegen die Übernachtungen im ersten Halbjahr um 22,3 Prozent.
Die Angaben beziehen sich auf den Vergleich zum Vorjahreswert.
Nach Darstellung der Mitteilung liegt Lippe damit auch über dem bundesweiten Trend.
Günter Weigel bewertet die Zahlen als Hinweis auf Veränderungen im Tourismus.
Weigel ist Geschäftsführer der Lippe Tourismus & Marketing