Neue Fuß- und Radwegbrücke an der Kippheide stellt Verbindung zwischen Lembeck und Wulfen wieder her
Das rund 22,88 Meter lange Bauwerk ersetzt eine 2015 gesperrte und 2016 abgerissene Gewölbebrücke
Neue Brücke an der Kippheide wieder offiziell eröffnet
Mit der Eröffnung der neuen Fuß- und Radwegbrücke an der Kippheide ist eine wichtige Verbindung zwischen Lembeck und Wulfen wiederhergestellt. Das 22,88 Meter lange Bauwerk wurde am Montagnachmittag, 14. September 2026, offiziell eingeweiht. An der Eröffnung nahmen neben Bürgermeister Tobias Stockhoff auch Benedikt Brahm von der Bezirksregierung Münster teil. Zahlreiche Menschen aus Lembeck und Wulfen, darunter Vertreterinnen und Vertreter von Heimatverein und Nachbarschaft, waren ebenfalls dabei.
Die Brücke ersetzt eine historische Gewölbebrücke, die 2015 wegen baulicher Mängel gesperrt und 2016 abgerissen worden war. Seitdem fehlte an dieser Stelle eine wichtige Querung zwischen den beiden Ortsteilen. Nach Angaben der Stadt hat die Verbindung besonders für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie für die Naherholung eine große Bedeutung.
Wieder geschlossene Lücke im Wegenetz
Bürgermeister Tobias Stockhoff sagte bei der Eröffnung, die Menschen in Lembeck hätten immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig diese Verbindung für sie sei. Mit der neuen Brücke werde nicht nur eine Lücke im Radwegenetz geschlossen; Lembeck und Wulfen rückten damit auch ein Stück näher zusammen. Benedikt Brahm betonte die Bedeutung des Projekts für den ländlichen Raum und hob hervor, dass eine Brücke mehr sei als Beton und Stahl, weil sie verbinde.
Die neue Brücke ist drei Meter breit und besteht aus Aluminium. Sie ist inzwischen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer freigegeben. Zugleich schließt sie eine Lücke im regionalen Freizeit- und Tourismuswegenetz, unter anderem am Hohe Mark Steig.
Förderung und Kosten
Für das Projekt erhielt die Stadt Dorsten 250.000 Euro aus dem Förderprogramm Struktur- und Dorfentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Gesamtkosten für die Brücke und die Wegeherstellung liegen bei rund 620.000 Euro. Das Projekt der Struktur- und Dorfentwicklung wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Stockhoff dankte bei der Eröffnung den beteiligten Fachleuten, den ausführenden Unternehmen, der Bezirksregierung Münster sowie allen Menschen vor Ort, die sich für die Wiederherstellung der Verbindung eingesetzt hatten. Er sprach von einer Gemeinschaftsleistung.
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