Fahlerweg: Erweiterungsbau für zwei Grundschulen erreicht Richtfest

Am Grundschulstandort Fahlerweg ist am 14. Oktober Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert worden. Die Erweiterung kommt der Erich-Kästner-Grundschule und der Christopherus-Grundschule zugute und soll das Angebot im Offenen Ganztag ausbauen.
Geplant sind eine neue Mensa mit Verpflegungsküche, Betreuungsräume sowie vier Klassenräume mit Differenzierungsräumen. Die Mensa soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 entstehen. Die Fertigstellung des Gebäudes und der Außenanlagen ist für den Sommer 2027 vorgesehen.
Auch der Schulhof soll vergrößert und weiter in die Tiefe des Grundstücks geführt werden. Die neuen Klassenräume sollen vornehmlich der Erich-Kästner-Schule dienen; von den übrigen neuen Räumen sollen Kinder beider Schulen profitieren. Zwei Mehrzweckräume im Untergeschoss der Erich-Kästner-Schule werden ebenfalls aufgewertet. Die bisherige Mensa soll zu Betreuungsräumen werden, der Verpflegungsbereich zu einer Schulküche.
11,2 Millionen Euro für den Standort
Die Stadt Langenfeld investiert nach eigenen Angaben 11,2 Millionen Euro in das Vorhaben. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert es mit 2,1 Millionen Euro. Mit der Erweiterung soll am Standort perspektivisch ein weiterer Zug ermöglicht werden.
Bis Dezember 2026 sollen die Außenfenster und Türen eingebaut und die Dachflächen abgedichtet sein. Die Umbauten im bestehenden Gebäude sind nach Inbetriebnahme der neuen Schulmensa im Sommer 2027 vorgesehen.
Der Neubau umfasst rund 1.760 Quadratmeter Nettoraumfläche. Vorgesehen sind unter anderem reversible Luft-Wasser-Wärmepumpen für Heizung und Kühlung sowie eine Photovoltaikanlage mit einer geplanten installierten Leistung von rund 45 Kilowatt-Peak. Ebenerdige Zugänge und ein Aufzug sollen die Barrierefreiheit sicherstellen.
Am Richtfest nahmen neben den Schulleitungen der AWO-Ortsverein Langenfeld als Träger des Offenen Ganztages und das Aachener Generalplanungsbüro Hahn Helten teil. Bürgermeister Gerold Wenzens sagte: „Das ist gut investiertes Geld in die Zukunft unserer Kinder und in ein familienfreundliches Langenfeld. Allerdings sind auch dies Kosten, die wir als Stadtgesellschaft gemeinsam stemmen müssen“.