Rees gedenkt am 9. November der Zwangsarbeiter und jüdischen Opfer
In Rees wird am Montag, 9. November 2026, der in der Stadt verstorbenen niederländischen Zwangsarbeiter gedacht. Die jährliche Gedenkveranstaltung beginnt um 15 Uhr am Mahnmal im Stadtgarten in unmittelbarer Nähe zum Busbahnhof. Sie erinnert außerdem an die verfolgten und verstorbenen jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus Rees.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Sebastian Hense und weiteren Redebeiträgen ist eine Kranzniederlegung am Mahnmal vorgesehen. Anschließend können die Teilnehmenden im Bürgerhaus am Markt bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen. Zu der Veranstaltung werden neben Menschen aus Rees auch Angehörige ehemaliger Zwangsarbeiter aus den Niederlanden erwartet.
Das Projekt „Gedenkveranstaltung in Rees“ wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland und dessen Programmpartner ermöglicht und von der Europäischen Union kofinanziert.