Mädchenfest im Jugendzentrum Westside in Versmold

Programm mit Musik, Spielen und Kreativangeboten am 8. Oktober von 16 bis 19 Uhr

Teamfoto mit mehreren Personen.
Ein Teamfoto mit mehreren Personen vor einem einfarbigen Hintergrund.Foto: Mit einer neuen pinken Karte lädt das Welt-Mädchentag-Team wieder zu einem Mädchenfest ins Jugendzentrum ein

Anlässlich des Welt-Mädchentages findet am Donnerstag, 8. Oktober, im Jugendzentrum Westside in Versmold wieder ein Mädchenfest statt. Von 16 bis 19 Uhr sind Mädchen der 3. bis 6. Klassen unter dem Motto „Ich bin stark, ich bin richtig, ich bin wichtig, wie ich bin.“ zu einem Nachmittag mit Musik, Spielen, Kreativangeboten sowie Raum zum Austauschen und Chillen eingeladen.

Veranstaltet wird das Mädchenfest gemeinsam von der evangelischen Kirche, dem Jugendzentrum und der Stadt Versmold. Nach Angaben der Organisatorinnen richtet sich das Angebot bewusst an etwas ältere Mädchen ab der 3. Klasse, damit sie sich altersgerecht mit Fragen von Gleichberechtigung und den Lebensbedingungen von Mädchen weltweit auseinandersetzen können.

Programm mit Silent-Disco, Spiel und Kreativangeboten

Zu den Höhepunkten gehört eine Silent-Disco im großen Gruppenraum des Jugendzentrums. Dabei können die Mädchen über drei verschiedene Hörkanäle ihre Musik auswählen und gemeinsam tanzen. Die Idee dazu entstand nach dem vergangenen Mädchenfest, bei dem sich die Teilnehmerinnen eine Disco gewünscht hatten.

Außerdem steht ein Chaos-Spiel auf dem Programm, bei dem die Mädchen spielerisch mehr über den Welt-Mädchentag und die damit verbundenen Themen erfahren können. Bei gutem Wetter geht es auch nach draußen: Dort warten unter anderem die Kletterwand und verschiedene Ballspiele auf dem Kunstrasenplatz.

Kreativ wird es mit dem Umweltmobil des Kreises Gütersloh. Dort erfahren die Mädchen, wie aus Dingen, die normalerweise im Müll landen würden, etwas Neues entstehen kann. Unter anderem werden aus scheinbaren Wegwerfmaterialien „Superheldinnen“ gestaltet. Zudem können die Teilnehmerinnen mit Pappe basteln, Gläser mit Acrylfarben dekorieren und Spiegel gestalten. Dabei geht es auch darum, die eigenen ganz persönlichen Superkräfte zu entdecken.

Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Bei Limo, Waffeln und Hot Dogs gibt es Gelegenheit zum Quatschen, Chillen und gemeinsamen Zusammensein.

Hinweise für Eltern

Die Veranstalterinnen bitten die Eltern, den Mädchen die Telefonnummer eines Elternteils auf den Arm zu schreiben. Außerdem sollen die Teilnehmerinnen 5 Euro für Essen und Getränke mitbringen.

Vorbereitet und begleitet wird das Mädchenfest von Pastorin Anja Keppler, den Schulsozialarbeiterinnen Nina Bösebeck, Stephanie Skurk, Jana Röttger, Helen Rüggeberg und Katharina Kannenberg-Sommerkamp, Leia Ulbrich aus dem Team für Vielfalt und Demokratie, den Mitarbeiterinnen des Jugendzentrums Hanna Burmester und Melanie Krolow, Anna Wünsche vom CVJM sowie der Gleichstellungsbeauftragten Ulrike Brunneke.

Hintergrund zum Welt-Mädchentag

Der Welt-Mädchentag macht darauf aufmerksam, dass Mädchen in vielen Teilen der Welt noch immer benachteiligt werden. Weltweit gehen rund 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule. Zwei Drittel der erwachsenen Menschen ohne grundlegende Lese- und Schreibkenntnisse sind Frauen. Zudem leben weltweit rund 650 Millionen Frauen und Mädchen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden.

Auch in Deutschland sehen sich Mädchen nach Angaben der Mitteilung mit Herausforderungen konfrontiert. Genannt werden unter anderem Schönheitsdruck, Bodyshaming, Objektifizierung und manipulierte Darstellungen wie Deepfakes im digitalen Raum sowie Catcalling. Die Botschaft des Festes lautet deshalb: Mädchen sollen darin bestärkt werden, sich selbst anzunehmen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und ihren Weg selbstbewusst zu gehen.

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