Ein Jahr Bürgermeister: Toplak nennt 185.000 Euro jährliche Einsparungen

Fred Toplak zieht nach einem Jahr als Hertener Bürgermeister Bilanz: Verwaltung und Wirtschaftsförderung wurden neu ausgerichtet, die Haushaltskonsolidierung bleibt eine zentrale Aufgabe.

Von Presse-Service.de2 Min. Lesezeit
Generisches kleines Transportfahrzeug mit Fracht. KI-Symbolbild.

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Seit dem 1. November 2025 ist Fred Toplak erneut Bürgermeister von Herten. In seiner Bilanz nach einem Amtsjahr nennt er die Neuorganisation der Verwaltung, angestoßene Einsparungen, die Wirtschaftsförderung und Zukunftsprojekte als zentrale Themen. Zugleich bleibt nach seiner Einschätzung viel zu tun.

Zusammengelegte und angepasste Leitungsstrukturen sowie weitere Maßnahmen hätten strukturelle Einsparungen von rund 185.000 Euro pro Jahr gebracht. Auch bei Bauprojekten seien Einsparpotenziale genutzt worden. Die Haushaltskonsolidierung bleibe eine zentrale Aufgabe. Mit dem Haushalt 2027 verbinde Toplak die Perspektive, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt langfristig zu sichern.

Innenstadt, Wirtschaft und Austausch

Die Hertener Höfe seien durch private Investitionen entstanden und ein wichtiger Baustein der Innenstadtentwicklung, heißt es in der Bilanz. Die Stadt solle ihre weitere Entwicklung aktiv unterstützen. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) schaffe eine Grundlage für die nächsten Schritte. Für mehr Präsenz und Ordnung in der Innenstadt wolle Toplak weiterhin tragfähige Lösungen finden.

Zu den wirtschaftlichen Vorhaben zählt die Bilanz das Logistikprojekt der E-Gruppe im Green Hub Emscher und die gemeinsame Entwicklung der Neuen Zeche Westerholt mit Gelsenkirchen. Auch Unternehmensbesuche, die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und die Sicherung von Arbeitsplätzen standen demnach im Mittelpunkt.

Sieben offene Bürgermeistersprechstunden mit insgesamt 14 Stunden Gesprächszeit boten Gelegenheit, Anliegen und Kritik aufzunehmen. Unter dem Motto „Mensch Bürgermeister – jetzt ma Tacheles!“ sucht Toplak den Austausch an unterschiedlichen Orten in Herten. Für die politischen Gremien wurden im betrachteten Zeitraum 233 Vorlagen erarbeitet, darunter 198 Beschlussvorlagen.

Auch die Kontakte zu den Partnerstädten Arras, Doncaster, Schneeberg und Szczytno seien gepflegt worden. Mit Kozlu in der Türkei zeichne sich eine mögliche neue Städtepartnerschaft ab.

„Bürgermeister ist man rund um die Uhr“

Toplak sagt, das Amt bedeute Verantwortung zu jeder Tages- und Nachtzeit. Rechnerisch stehen in der Bilanz rund 283 reguläre Arbeitstage zu Buche; der tatsächliche Zeitaufwand liege deutlich darüber.

Das erste Amtsjahr sei für ihn kein abgeschlossener Abschnitt, sondern der Auftakt für weitere Veränderungen. „Wir haben nicht alles geschafft. Aber wir haben einiges angeschoben, Projekte weitergebracht und uns schwierigen Themen gestellt. Im zweiten Jahr wird es noch stärker darum gehen, Ergebnisse sichtbar zu machen. Ich werde dranbleiben – denn Herten ist meine Stadt, und ich habe noch richtig Lust auf Herten.“

Sein Fazit lautet: „Bock auf Herten. Also: Weiter geht’s.“ Den vollständigen Jahresrückblick stellt die Stadt unter www.herten.de/ein-jahr-buergermeisterexterner Link, öffnet ein neues Fenster bereit.

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