Energiecheck der Stadt Mönchengladbach: Kostenfreies Onlinetool für Szenarien zur Wärmewende
Fünf formularbasierte Checks liefern erste Ergebnisse zum eigenen Zuhause und leiten über ein Kontaktformular in ein persönliches Gespräch weiter
Die Stadt Mönchengladbach bietet auf ihrer Website ab sofort ein neues kostenloses und unverbindliches Onlinetool an, mit dem Interessierte verschiedene Szenarien für die individuelle Wärmewende am eigenen Zuhause durchspielen können. Unter dem Kurzlink https://stadt.mg/energiecheck stehen dafür mehrere formularbasierte Energiechecks bereit.
Wer sich mit der Energiebilanz seines Gebäudes befasst, kann dort zunächst erste Informationen zum eigenen Objekt eingeben und ein Überblicksergebnis erhalten. Dieses lässt sich anschließend in einem persönlichen Gespräch bei der städtischen Beratungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung vertiefen. Am Ende eines jeden Energiechecks führt zudem ein Kontaktformular zur Beratungsstelle.
Fünf unterschiedliche Checks
Die Verwaltung bietet nach eigenen Angaben fünf Energiechecks an. Der ModernisierungsCheck zeigt Einsparpotenziale am Gebäude, berechnet die Wirtschaftlichkeit und macht einen individualisierbaren Finanzierungs- und Fördervorschlag, vom Fenstertausch bis zur Wärmepumpe. Der FördermittelCheck soll dabei helfen herauszufinden, ob Zuschüsse für ein konkretes Vorhaben beantragt werden können. Der HeizungsCheck prüft, ob der eigene Wärmeverbrauch vergleichsweise hoch ist und welche Einsparmöglichkeiten sofort wirken.
Darüber hinaus gibt es jeweils eigene Checks für die Eignung des Gebäudes für eine Photovoltaik-Anlage oder eine Wärmepumpe. Dort lässt sich auch ermitteln, wie schnell sich die Investition rechnen würde.
Erster Einstieg, keine abschließende Beratung
Franz Füg von der städtischen Beratungsstelle betont, dass die Energiechecks nur ein erster Einstieg in das Thema seien und als Ausgangspunkt für eine individuelle Beratung dienen sollen. Gerade der Modernisierungscheck könne sehr umfangreich ausfallen, weil darin alle Möglichkeiten aufgezeigt würden. Kosten und Nutzen müssten im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden.
Die Checks zeigen laut Stadt die Ergebnisse zunächst online an. Nutzerinnen und Nutzer können Maßnahmen interaktiv aus- und abwählen und die Auswirkungen auf Energieeffizienzklasse, CO2-Einsparungen, Investitionskosten oder Fördermittel ansehen. Auch Eigenkapital und Tilgungsrate für den Förderkredit lassen sich festlegen, um eine individuelle Amortisierung zu berechnen. Das Ergebnis wird anschließend als PDF per E-Mail zugeschickt.
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